der irre könig

SvenkeFolkestad (INT1)SvenkeFolkestad (INT1) Beiträge: 1,712INT1
bearbeitet 12.06.2015 in Burghof - Das Offtopic-Forum
die Feldherren konnten es nicht glauben, als der irre König beschloß für 1 Woche die Truppen der Hauptburg im stich zu lassen, um stattdessen in der Eiswelt auf 2 Brettern herumzurutschen.

Es kam wie es kommen musste und schon in den ersten Tagen seiner Abwesenheit zeigten sich feindliche Truppen am horizont. Die Burgvögte hatten klare anweisungen in sachen Verteidigungstaktik erhalten und auch Verbündete aus der Allianz zogen in den kampf. Mitdabei auf der Mauer standen Veteranen die noch gerade rechtzeitig rekrutiert werden konnten

Die Truppen des irren Königs kämpften ehrenhaft und konnten erstmals einen angriff von 800 Mann abwehren. Aber die gegnerische Allianz war zu mächtig, um längerfristig standzuhalten und so ging eine burg nach der anderen in Flammen auf. Diese chance nutzte auch noch eine weitere Allianz und konnte einen Nahrungsaußenposten erobern.

2 anscheinend nicht allzu loyale Verbündete verließen den irren König, als er sie brauchte, und schlossen sich vermeintlich größeren, stärkeren Verbünden an

Als sich der irre König auf dem Heimweg befand, und seine Burgen schon von der Autobahn aus brennen sehen konnte, holte er alles aus seinen 25 pferden heraus.

In der burg angekommen wurde ihm sofort ein Brief des einzigen anderen Königs überreicht, dem der irre König treue geschworen hatte. Der krieg war durch sein diplomatisches geschick schon vorbei.

Und auch kein einziger soldat der offensiv Truppen beschwerte sich noch über den 7 Tage Gewaltmarsch zu einer Ruine. Alle waren froh bei dem Gemetzel nicht dabeigewesen zu sein.

Als der irre König wieder auf seinem Thron saß, hatte er ein lächeln aufgesetzt, das nur 1 Woche schneefall auf sein Gesicht zaubern können. Er veranlasste die ersten nötigen Reperaturarbeiten und legte sich zufrieden schlafen. Eine Woche abzuschalten hatte ihm sichtlich gut getan
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SvenkeFolkestad @ WWW 1

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Kommentare

  • [Gelöschter Benutzer][Gelöschter Benutzer] Beiträge: 0
    bearbeitet 11.02.2013
    Coole Geschichte
    Ist etwas ähnliches bei dir passiert?
    Meine Eule namens Hedwig:
    schneeeule200200.jpg
  • Diabolus 666Diabolus 666 Beiträge: 10
    bearbeitet 11.02.2013
    @Svenke Folkestad

    Eine sehr gute Geschichte!!!

    Lieber den Hintern in der Sonne (oder auf Eis)....als den Kopf auf dem Thron in der Schlinge!:)
    ...oder wie Monty Python sagt:" Always look on the bright side of life!" :D
    ("Schau immer auf die Sonnenseite des Lebens!")
  • NervigNervig Beiträge: 709
    bearbeitet 12.02.2013
    kenn ich auch irgendwie, ich fahr in urlaub und komm zurück, alles brennt, wir hatten Krieg und naja, ich musste den ganzen kram selber lösen, komischerweise bin ich jetzt in der Alianz mit der wir Krieg hatten.
    und ich Saboteur nehme immernoch nur Leute in unsere Alianz auf, die uns mal angegriffen haben :D
    komisch aber wahr
    Ich gebe mich nicht damit zufrieden eine Burg zu Plüdern, NEIN ich MUSS sie abbrennen :D

    Nervig @de1
  • SvenkeFolkestad (INT1)SvenkeFolkestad (INT1) Beiträge: 1,712INT1
    bearbeitet 18.03.2013
    Wider erwarten hat der Irre könig den winter auch ohne heizung überstanden; das Holz war ihm einfach zu wertvoll um es zu verbrennen. Alles in allem war es ein sehr ruhiger Winter, auch wenn einige der Soldaten es als ziehmliche Frechheit empfinden dass es für jeden nur 1x am Tag etwas zu essen gibt, und das genau berechnet, so dass man sich keinen Nachschlag holen kann. Aber der irre König weiß: Je besser die Armee, desto schlechter das essen.

    Ein paar mal versuchte ein zwielichte Gestalt, stärkere Burgherren zu einem Angriff zu überreden, aber diejenigen die über die mauer kamen, wurden im innenhof der burg geschlachtet.
    Besser geplant war da schon der Angriff auf die Schihütte, da mußte der irre König eine Niederlage einstecken. Aber auch die beiden Angreifer hatte schwere Verluste, und als auch noch der dritte Ritter der "feindlichen" Allianz mit der Übernahme der Rohstoffdörfer scheiterte, war die sache erledigt.

    Wie nicht anders zu erwarten war, reiste der irre König zwar zur Klingenküste, ging die sache aber nur sehr halbherzig an. Die Forschung war ihm wichtiger, auch wenn er eigentlich der meinung ist, dass jeder soldat auch mit der halben Essensration auskommen müßte. Aber seinen Generälen zuliebe erforschte er doch die 3-Felderwirtschaft

    Mit unendlicher Vorfreude wartet der irre König jetzt auf seinem Thron bis der Schnee auch auf dem letzten noch eingeschneiten Gebirgspass schmilzt, und die gelangweilten Truppen wieder in den Kampf ziehen können
    SvenkeFolkestad @ WWW 1

    Primus inter pares of The Hells Bells
  • rahim007rahim007 Beiträge: 58
    bearbeitet 06.04.2013
    ich fande das war die coolste geschichte die ich kenne
    rahim007 @ SA 1
  • SvenkeFolkestad (INT1)SvenkeFolkestad (INT1) Beiträge: 1,712INT1
    bearbeitet 01.05.2013
    Von Albträumen und einer üblen Vorahnung geplagt, schritt der Irre König spät Nachts seine Burgmauer ab. Die Augen stets auf den Horizont gerichtet, ermahnte er seine Soldaten zur wachsamkeit, weckte den einen oder ander auf, konfiszierte Schnaps und Kartenspiele und wartete wann sich die ersten feindlichen Banner auf den Hügeln im Norden zeigen würden.
    Und tatsächlich kam eine Nachricht von Truppenbewegungen vor einer kleinen Burg in einem der nördlichen Fürstentümer des Landes. Der Irre König geriet noch mehr in Wut, als er erfuhr dass schon wieder einmal ein Waffenstillstand gebrochen, und sein Land heimtückisch überfallen worden war.
    Es war noch genügend Zeit, aber denoch trieben die Generäle ihre Soldaten zur Eile an; Dem Wortbrüchigem sollte eine Lektion erteilt werden und alle verfügbaren Truppen wurden dem lächerlichen Angriff entgegengestellt. Die Schlacht selbst war grausam: Keiner der Angreifer kam mit dem Leben davon und die Armee in der Burg hatte, bis auf ein paar betrunkene die im Siegesrausch von der Mauer gefallen waren, keine Verluste zu beklagen. Der König war noch immer dermaßen in Rage, dass er von seiner Königsgarde daran gehindert werden mußte selbst an vorderster Front am Kampf teilzunehmen.

    Am nächsten Morgen, erholt vom Kampf, erwartete den König wieder der Alltag und seine täglichen Aufgaben. Die Verwaltung seines Reiches viel ihm schwerer als ein ordentlicher Kampf. Und wie befürchtet tauchten 2 merkwürdige Händler vor seiner Burg auf.
    Der erste war ein Freimaurer, der wirres Zeug über Gott und die Welt schwafelte. Da wünscht man sich den wahnsinnigen Alchimisten zurück, dachte der irre König bei sich. Zum Glück hatte der Hauptmann der Stadtwache einen Job für den Handwerker, und der zweite Kaufmann betrat den Thronsaal.

    Es war ein Betrüger der übelsten Sorte, aber als der Irre König sah wie gut die verbesserten Rüstungen seinen Feldherren taten, und um wieviel stärker sie wurden, leerte der König unter heftigen Protesten seines Rates, die Schatzkammern. Der außer Rand und Band geratene König erließ sogar neue Steuern, um an noch mehr Gold zu kommen, und das ganze Volk atmete auf, als sich der Halsabschneider, mit dem Reichtum der Stadt, aus dem Staub gemacht hatte. Die Einwohner hatten zwar alles verloren, dachten sich jedoch: Wenigstens wird der Irre König nicht wieder unmengen an Truppen ausheben, nur um Hungersnöte auszulösen, und zu waghalsigsten Plünderungen mit einer unzahl an Toten aufzubrechen.
    SvenkeFolkestad @ WWW 1

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  • SvenkeFolkestad (INT1)SvenkeFolkestad (INT1) Beiträge: 1,712INT1
    bearbeitet 16.05.2013
    Der Irre König war gerade dabei seinen 62igsten Geburtstag zu feiern wie es sich gehört, als ein Bote mit einer wichtigen Nachricht eintraf.
    Der Brief war noch nichteinmal zu ende gelesen da saß der König schon in Rüstung auf seinem Pferd und widerwillig machten sich auch seine Soldaten zum Kampf bereit. Ein Verbündeter hatte um Hilfe gebeten und jedem schlotterten die Knie als bekannt wurde wer der Gegner war(außer dem König der in seinem Zustand mühe hatte sich überhaupt auf dem Pferd zu halten).
    Die noch vom Fest anwesenden MinnesängerInnen spielten das Lieblingslied des Königs um die Truppen zu motivieren:

    http://www.youtube.com/watch?v=GD3VsesSBsw

    Dem Gebot der Ehre zufolge zog der irre König an der Spitze seines Heeres in die Schlacht, wohlwissend dass keiner zurückkehren würde. Aber Loyalität und Ehre waren ihm bei weitem wichtiger als das Leben seiner Untergebenen. Wie erwartet standen in der belagerten Burg mehrere tausend Verteidiger und trotz langer Belagerung mit dem Einsatz von Spezialwerkzeugen gelang es zwar die Mauer zu überwinden, aber Welle um Welle zerschellte an den Verteidigern im Bergfried

    Das war allerdings erst der Auftakt zu einem langwieregem Kampf, denn auch der Gegner stand dem irren König an Wahnsinn um nichts nach. Die ersten weit entfernten Burgen des Königs gingen in Flammen auf, aber sein Kampfeswille blieb ungebrochen. Auch weil sich der Feind sehr fair verhielt, und noch junge unerfahrene Kämpfer des irren Königs unbehelligt ließ. So entwickelte sich ein 1 gegen 1 bei dem der irre König jedoch trotzdem immer weiter in die Defensive gedrängt wurde.
    Man hält es kaum für möglich aber es war immer klar dass es sich um keinen Vernichtungskrieg sondern um ein "sportliches" Kräftemessen handelte. Nach etlichen großen Schlachten und unzähligen Toten auf beiden Seiten zog sich der Auslöser des Konfliktes aus dem Krieg zurück. Da der irre König ja eigentlich garkeinen Groll gegen die "feindliche" Allianz hegte und sogar im Briefkontakt mit seinem Gegner stand, bat auch er um Frieden, der ihm nach kurzen Verhandlungen auch gewährt wurde.
    So konnte der irre König die Feier seines Geburtstages fortsetzen, die im normalfall ein ganzes Jahr dauert


    (((Wenn sich hier mal jemand erkennen sollte: Das sind natürlich keinen reinen Tatsachenberichte)))
    SvenkeFolkestad @ WWW 1

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  • BossFighter3 (DE1)BossFighter3 (DE1) Beiträge: 20
    bearbeitet 16.05.2013
    vielleicht ne gute Geschichte, aber mit dem Spiel hier hat Sie doch kaum was zu tun, es gibt doch immer wieder Leute Die sich über jede Kleinigkeit beschweren, begreift doch endlich das es ein Kriegsspiel ist, wenn die Leute in den Urlaub fahren oder gehen dann sollen sie sich doch ne Taube aufs Dach setzen, eine gute Geschichte jedoch fehl am Platze
    BossFighter3 @ de 1
  • SvenkeFolkestad (INT1)SvenkeFolkestad (INT1) Beiträge: 1,712INT1
    bearbeitet 20.08.2013
    Der irre König war alt und müde geworden, die 70 jahre auf dem Thron hatten ihre Spuren hinterlassen. Allerdings war es mit zunehmendem Alter wesentlich leichter geworden gute Kämpfer zu rekrutieren, die dem König vor allem innenpolitsch ein paar Pflichten abnehmen.
    Der Sommer ist sehr heiß gewesen, trotzdem ist der irre König die meiste Zeit bei seinen Truppen geblieben, und gönnte sich nur für ein paar Tage Erholung in anderen Welten.
    Die Zeiten waren wesentlich friedlicher geworden, aber zu tun gab es trotzdem genug: Ein paar unerfahrene Kämpfer müssen ausgebildet werden, ein paar schon Ältere erhalten den letzten Feinschliff, und natürlich lernt auch der irre König nie aus und muß sich ständig an neue Gegebenheiten anpassen.
    Noch immer freut sich der irre König bester Gesundheit und wird wohl noch mindestens weitere 70 Jahre auf dem Thron bleiben (auch wenn man nach 70 nichtmehr weiterzählt)
    SvenkeFolkestad @ WWW 1

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  • bearbeitet 21.08.2013
    rahim007 schrieb: »
    ich fande das war die coolste geschichte die ich kenne

    Ich finde die Geschichte auch nett, aber wenn dieses Lob nicht ein kleinwenig übertrieben war, bemitleide ich dich.^^
  • bearbeitet 21.08.2013
    Schön geschrieben erzähle doch weiter zum Beispiel, wenn Events da sind wie im Moment die Klingenküste beschreibe doch weiter was du so noch machst.
  • SvenkeFolkestad (INT1)SvenkeFolkestad (INT1) Beiträge: 1,712INT1
    bearbeitet 15.10.2013
    Der Winter naht und die Einwohner im Reich des irren Königs ahnten schon dass sie wiedereinmal auf sich allein gestellt sein würden. Brennholz wurde mal wieder keines eingelagert, dafür tausende Leitern und Rammen einem Typen, der sich der Dornenkönig nennt, zur Verfügung gestellt.
    Der irre König selbst war begeistert wie leicht es ihm gemacht wird an sündteure Dekoration zu kommen, für die er normalerweise seine Rubinschatzkammer hätte plündern müssen.

    Die Hoffnungen des Volkes dass es mit der Nahrungsversorgung, Holz und Steinvorräten, aufwärts gehen würde wenn erstmal die Burgen fertiggestellt sind erfüllten sich natürlich nicht. Der König sendete alles an seine Fürsten und eben erst rekrutierten neuen Burgherrn. Außerdem hatte er zum Schrecken aller damit begonnen Holzfäller und Steinmetze zu entlassen. Sogar ein paar Sägewerke und Wohnhäuser wurden wieder abgerissen was zu Unzufriedenheit und Aufständen führte. Aber der irre König kannte mittlerweile seine Umgebung, seine Kartographen waren fleißig gewesen, hatten die meisten weißen Flecken beseitigt, und so konnte das Heer alles nötige heranschaffen.

    Voll stolz sitzt der irre König auf seinem Thron und überblickt das Kampfgeschen. Seine Königsgarde hätte es sich auch nicht träumen lassen, dass es einmal langweilig werden würde und sie nurnoch im Notfall eingreifen muß. Der König hatte es geschafft seine Verbündeten so weit auszubilden dass er nichtmehr alle Kämpfe selber schlagen muß.
    Er ist sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Krieger auch wenn natürlich ab und zu noch kleine Fehler vorkommen.
    Das einzige was dem König ein wenig abgeht sind die wochenlangen Dauerfeste bei denen er früher nichtmehr zurechnungsfähige Bürger zum Militärdienst verpflichtete.
    Aber dafür hatte er nun treue Mitstreiter gefunden und die Kriegsplanungen, einschätzen des nächsten Gegners und sonstigen Diskusionen an seiner Tafel machten ihm auch großen Spaß. Auch wenn er dafür halbwegs nüchtern bleiben mußte. Außerdem hatte er einen eigens für die Verteidigung zuständigen Kämpfer dazugewonnen, der, genauso wie der Kriegsmarschall, seine Sache sehr gut macht.
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    SvenkeFolkestad @ WWW 1

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  • SvenkeFolkestad (INT1)SvenkeFolkestad (INT1) Beiträge: 1,712INT1
    bearbeitet 27.12.2013
    Wieder einmal zog der irre König gegen eine schon bekannte Plage an der Klingenküste, und nachdem erstmal ein Brückenkopf aufgebaut war, dauerte es nicht lange bis der Krake besiegt und die Beute an die Feldherrn verteilt war.

    Merkwürdige Dinge gingen im Königreich vor. Es kamen Bürger, die den König drängen wollten, die sinnlosesten Gebäude zu bauen. Aber der König achtete nicht auf solches Geschwätz und verzichtete auf Trutzburg, Baukran und sonstigen Schmarrn.

    Faul war der irre König auch geworden, startete kaum noch ernsthafte Angriffe und hatte einige Aufgaben innerhalb seiner Allianz an vertrauenswürdige Burgherren abgegeben. Mit dem Ergebnis war er sehr zufrieden und wunderte sich wie er es so lange Zeit alleine geschafft hatte allen Pflichten nachzukommen.

    Natürlich war auch ein wenig Stolz dabei was er aus dem nichts aufgebaut hatte, ohne sich hinter großen Burgherren zu verstecken, und ohne dass er unmengen an Rubinen aus einer sagenumwobenen Dimension die man Reallife nennt geschenkt bekam.
    SvenkeFolkestad @ WWW 1

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  • Elladan (DE1)Elladan (DE1) Beiträge: 149
    bearbeitet 27.12.2013
    Naja, geht so...
    GFA Der Kreuzzug
    Wenn euch bei meinen Kommis etwas nicht passt, ingnoriet mich;)
  • SvenkeFolkestad (INT1)SvenkeFolkestad (INT1) Beiträge: 1,712INT1
    bearbeitet 11.04.2014
    Nach langer Suche hat es der irre König geschafft seine Allianz nochmals zu erweitern und ist nun der Befehlshaber über 20 loyale Fürsten
    Ein paar von ihnen kannten leider die Nachbarn des Königs noch nicht und versuchten plündern in andere Reiche einzufallen. Das ging auch lange gut, da sie sich ja der Verteidigungstruppen des Königs sicher sein konnten.

    Irgendwann, es war absehbar, wurde einer der Nachbarn 1x zu oft angegriffen und der Gegner mobilisierte seine Truppen. Kriegserklärungen aus 3 benachbarten Reichen wurden dem König von seinem Berater vorgelesen (Selbst zu lesen ist dem König zu anstrengend geworden da man meistens den Sinn des Briefes garnicht verstehen kann)

    Viel Feind viel Ehr dachte der irre König, mobilisierte seine Spione, schickte Brieftauben an seine Fürsten und nahm sich sofort vor alleine zu kämpfen so lange es geht, und erst im Notfall auf stärkere Verbündete zurückzukommen.
    Die erste Nacht war nicht besonders Ereignisreich; der König wußte dass es klüger ist alles vernünftig zu planen und nicht blind loszumarschieren wie es der Gegner machte. Ungefähr 5 viel zu kleine Angriffe wurden problemlos verteidigt.
    Am nächsten Tag konnte man sich schon ein Bild über die "stärke" des Feindes machen und gemeinsam entschloß sich die Allianz des irren Königs als erstes auf die Auslöser des Konfliktes loszugehen.
    Zum Glück haben die 20 Fürsten des Königs die Erlaubnis in seinen Bergwerken nach Metallen zu schürfen die qualitativ um einiges besser sind als das Metall das man im Norden findet. Die Rüstungen, Helme und Waffen die daraus hergestellt wurden waren dem Feind so überlegen dass es in einem Kampf von 1000 vs 1000 oft nur 100-200 Verluste für die Truppen der Allianz gab.
    Der Konfliktauslöser hatte nicht viele ernstzunehmende Kämpfer und so konnte sich der irre König nach 4 Tagen dem Oberbefehlshabern der feindlichen Familie zuwenden.
    Auch hier marschierte der irre König mit einer unzerstörbar wirkenden Rüstung durch die Reihen des Feindes und hinterließ Tod und Zerstörung in den feindlichen Burgen.
    Natürlich gab es auch Gegenangriffe von denen auch nicht immer alle Verteidigt werden konnten, aber schon nach einer Woche war klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist bis die Allianz des irren Königs entgültig die Oberhand gewinnen würde.
    Es gab keinerlei Kontakt zum Feind und der Krieg wurde mit voller Härte ohne Rücksicht auf kleine brennende Burgen geführt.
    Nach 2 Wochen Krieg schalteten sich auf einmal noch 2 weitere Nachbarn des Königs in den Krieg ein um den 50 brennenden Feinden des Königs zu helfen. Für sein Leben gerne hätte der irre König diesen Hilferuf gelesen, aber trotz eifriger Suche in den feindlichen Burgen konnte er nie gefunden werden.
    Die beiden weiteren Kriegsgegner waren aus großen adeligen Familien, umso erschreckender die dilettantischen Angriffe.
    Trotzdem befahl der irre König einen Angriffstopp und nahm Kontakt zu den Helfern auf. Diese schickten ihre Diplomaten verlangten die einstellung der Kampfhandlungen gegen ihre Freunde. Nach kurzer Beratung stimmte die Allianz des irren Königs zu, Brieftauben mit Anfragen auf Frieden wurden losgeschickt und nach ein paar Stunden auch positiv beantwortet.
    So konnte es sich der irre König wieder auf seinem Thron bequem machen und mal ein paar Tage schlafen. Der Krieg, der mit vollem Einsatz geführt wurde, hatte seine Spuren hinterlassen. Der König war müde, die Rubinschatzkammern leer und auch in den sonst prall gefüllten Lagern für Leitern, Rammen und Schilden standen nurnoch ein paar verstaubte Reste in ein paar Ecken herum.

    Zufrieden mit dem Ausgang ließ sich der irre König im Traum nochmal alles durch den Kopf gehen. Die Kriegsbeute bestand aus einem Nahrungsaußenposten, der zwar nicht glitzert, aber schon gut ausgebaut ist und für einen jungen Gefolgsmann des Königs eine große Hilfe darstellt. In den anderen Welten wurden ein paar Dörfer erobert und ein paar verloren. Im Grunde genommen haben beide Seiten jetzt Dörfer die näher an ihren Burgen liegen als vorher. Das dürfte sich ungefähr die Waage gehalten haben.
    SvenkeFolkestad @ WWW 1

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  • bearbeitet 11.04.2014
    rahim007 schrieb: »
    ich fande das war die coolste geschichte die ich kenne

    Dann lies Das Lied von Eis und Feuer, dann werden dir sicherlich eine Figuren von hier wiederbegegnen. Insbesondere ein "Irrer König" und die Floskel "Der Winter naht". ;)

    Trotzdem schön geschrieben. :)
  • SvenkeFolkestad (INT1)SvenkeFolkestad (INT1) Beiträge: 1,712INT1
    bearbeitet 23.04.2014
    Eigentlich hätte man die Rüstung des Angreifers ja schon von weitem am Horizont glitzern sehen müssen, doch der heranrückende Feind war mit solcher Geschwindigkeit unterwegs dass kaum Zeit zum reagieren blieb.
    Der König richtete seine Wissenschaftler hin, die ihm erklärt hatten, dass nichts schneller als das Licht sein kann.

    Trotzdem versuchte der König dem Angreifer einen herzlichen Empfang zu bereiten. Schließlich handelte es sich um keinen normalen Gast, sondern um einen König der im ganzen Land bekannt ist. Obwohl er nicht in friedlicher Absicht kam, fühlte sich der irre König doch irgendwie geehrt einen so berühmten Burgvogt in seinem Außenposten begrüßen zu dürfen. Eiligst wurden Feste organisiert um den Besucher nicht zu verärgern und ihm einen würdigen Kampf zu liefern.
    SvenkeFolkestad @ WWW 1

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  • sick duck (DE1)sick duck (DE1) Beiträge: 714DE1
    bearbeitet 23.04.2014
    Außenposten oder Wüstenburg? ;-)

  • SvenkeFolkestad (INT1)SvenkeFolkestad (INT1) Beiträge: 1,712INT1
    bearbeitet 06.05.2014
    Vor ewigen Zeiten hatte der irre König den Auftrag erhalten, im Namen des Anführers der Ritter der Tafelrunde den Norden zu verwalten. Der König und seine Gefolgsleute waren damit so erfolgreich, dass der Norden schon bald stärker als das eigentliche Heimatgebiet wurde.
    Nach einiger Zeit wurden die Befehle, die aus dem Süden kamen, weniger und immer mehr Brieftauben kehrten ohne Antwort zurück, bis der Gründer der Ritter der Tafelrunde eines Tages garnichtmehr zu erreichen war.
    Das war auch kein Problem für den irren König, er war es schon gewöhnt alleine zu kämpfen und absolut kein Fan von Hilferufen wegen ein paar einfallenden Plünderern.
    Trotzdem machten sich die Ritter im Norden Gedanken was zu tun ist und meldeten sich bei Freunden, die sie schon immer in der Hinterhand hatten, wenn mal wirklich große Probleme auf den König zukommen sollten.
    Die Verhandlungen waren kurz, der irre König bettelte ja auch nicht um Schutz, sondern die Ritter der Tafelrunde hatten auch etwas zu bieten. Der irre König verließ kurz seine Allianz um sich bei seinen neuen Anführern vorzustellen, und nach einer kleinen lustigen Feier änderte der König den Namen seines Reiches, nach seinen langjährigen Verbündeten, in Cesky Lev III.
    Die besten Kämpfer aus dem Heimatland der Ritter der Tafelrunde schlossen sich dem irren König an, und die Allianz konnte so wieder ein wenig gestärkt werden.
    Ein wenig traurig war der König schon seine alte Familie, der er Treue bis in die Ewigkeit geschworen hatte, verlassen zu müssen, aber es war leider keiner mehr da dem man folgen könnte.
    Die verhasste Schreibarbeit erledigte der König murrend und unter der strengen Aufsicht seiner Gelehrten. Viele Königreiche mußten über die geänderten diplomatischen Verhältnisse informiert werden.
    Außerdem gabs auch intern viel zu tun. Ein paar Kämpfer waren neu in der Allianz und einen neuen Leitspruch mußte sich das Team auch einfallen lassen: "Knights of the round table. From the cradle to the grave" war leider nichtmehr passend und das neue Motto noch immer in Arbeit.
    Das ganze Team stand hinter der Entscheidung des irren Königs, und schon in der ersten Woche war absehbar, dass die Zusammenarbeit und Kommunikation wesentlich besser als gewohnt war. Mit neuer Motivation und Kampfeslust gingen die ehemaligen Ritter der Tafelrunde an die neuen Aufgaben heran und brannten darauf dem neuen Familienoberhaupt ihre Loyalität und Hilfsbereitschaft zu beweisen.

    (der irre König hatte mal von anderen Rittern der Tafelrunde in einer weit entfernten Welt gehört. Mit ihnen hatte er aber, bis auf den Namen, nie etwas zu tun)
    SvenkeFolkestad @ WWW 1

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  • Jonastyleee (DE1)Jonastyleee (DE1) Beiträge: 171
    bearbeitet 06.05.2014
    cooler blog
    An Karma glaubender Illuminat, tschüss.

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