[Adventskalender 24. Türchen] Der Festtag


Willkommen beim 24. Türchen und somit zur sechsten Aufgabe!

Ihr habt bis zum 31. Dezember Zeit eine Gedicht fertig zu stellen


Es ist soweit, der Tag auf den alle Burgherren und ihr Gefolge hingearbeitet haben ist angebrochen. Das Fest kann gestartet werden. Lachende Kinder, tanzender Adel, selbst das normale Fußvolk gönnt sich eine Pause. Alle freuen sich auf den Abend, wenn das Fest richtig startet. Noch ein letztes Mal wird die Kleidung für den Abend geprüft, der Koch bekommt die Anweisung alles perfekt anzurichten, sonst darf er sich selbst im Kerker rechnen für ein paar Tage, im schlimmsten Fall einen Kopf kürzer, wenn das Fest beendet ist während dessen sind die Musiker dabei ihre Instrumente polieren und prüfen.


Schreib ein Gedicht, wie das Volk, der Adel, der Herrscher selbst das Fest feiert. Wie sieht das Fest aus beim König, wen hat er alles geladen? Was sind die zu erwartenden Getränke und Speisen? Was für Witze oder Geschichten erzählt der Hofnarr?

Lasst eurer Fantasie vollen Lauf :) Ihr habt, wie gesagt, bis zum 31. Dezember 23.59 Zeit eure Gedichte hier einzusenden.



(Einsendeschluss ist am 31.12.2017 um 23.59 Uhr)



Ein Punkt Off-Topic wird entfernt!

Kommentare

  • Ein ,wie ich finde, sehr gelungenes Werk! Dickes Lob an den Verfasser!!!
  • DerGraue (DE1)DerGraue (DE1) Beiträge: 1
    toll geschrieben, fettes Lob.
  • bin begeistert, besser kann man es nicht machen!

  • sehr schön, sehr unterhaltsam und regt auch ein wenig zum nachdenken an....
  • MDI (DE1)MDI (DE1) Beiträge: 7
    Wow toll!
    hab ich echt nicht erwartet, find ich super!
  • Endlin (DE1)Endlin (DE1) Beiträge: 1
    Schönes Gedicht, hast du gut geschrieben - TOP!
  • Geist (DE1)Geist (DE1) Beiträge: 154
    Toll, wer will das noch toppen.  ;)

    Besser leben ohne GGS, deshalb ist jetzt Schluß damit.  ;) ;) ;)
  • andreasschalke (DE1)andreasschalke (DE1) Beiträge: 31DE1
    Advent 

    Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken, 
    Schneeflöcklein leis herniedersinken. 
    Auf Edeltännleins grünem Wipfel 
    häuft sich ein kleiner weißer Zipfel. 
    Und dort, von ferne her durchbricht 
    den dunklen Tann ein helles Licht. 

    Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer 
    die Försterin im Herrenzimmer. 
    In dieser wunderschönen Nacht 
    hat sie den Förster umgebracht. 
    Er war ihr bei des Heimes Pflege 
    seit langer Zeit schon sehr im Wege. 
    So kam sie mit sich überein: 
    Am Niklasabend muss es sein. 

    Und als das Häslein ging zur Ruh, 
    das Rehlein tat die Augen zu, 
    erlegte sie direkt von vorn 
    den Gatten über Kimm und Korn. 
    Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase 
    zwei- drei- viermal die Schnuppernase 
    und ruhet weiter süß im Dunkeln, 
    derweil die Sterne traulich funkeln. 

    Und in der Guten Stube drinnen, 
    da läuft des Försters Blut von hinnen. 

    Nun muß die Försterin sich eilen 
    den Gatten sauber zu zerteilen. 
    Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen 
    nach Weidmanns Sitte aufgebrochen. 
    Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied, 
    was der Gemahl bisher vermied. 
    Behält ein Teil Filet zurück 
    als festtägliches Bratenstück. 
    Und packt sodann, es geht auf Vier - 
    die Reste in Geschenkpapier. 

    Von Ferne tönt´s wie Silberschellen, 
    im Dorfe hört man Hunde bellen. 
    Wer ist's, der in so tiefer Nacht 
    so spät noch seine Runde macht? 
    Knecht Ruprecht kommt auf goldnem Schlitten 
    mit einem Hirsch herangeritten. 
    Sagt, gute Frau, habt Ihr noch Sachen, 
    die armen Menschen Freude machen? 

    Die sechs Pakete, heil'ger Mann, 
    s' ist alles, was ich geben kann. 
    Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise, 
    die Silberschellen klingen leise, 
    im Försterhaus die Kerze brennt, 
    die Glocke klingt, es ist Advent. 
    andreasschalke @ de 1
  • indi56 (DE1)indi56 (DE1) Beiträge: 18
    Ach du guter Weihnachtsmann
    eins sag ich dir nur,
    du versaust mit deinem fest
    stets meine Figur

    Du bringst Essen und zu trinken
    reichlich in mein Haus,
    gespickt mit vielen Kalorien, 
    das hält doch keiner aus.

    Und ist Weihnachten vorbei, 
    gehst du einfach stiften,
    und ich ärgere mich herum
    mit den fetten Hüften.

    Bücken kann ich mich kaum mehr,
    weil der Bauch zu dick,
    Hemdkragen sind zu klein,
    zu dick ist das Genick.

    Auf der Toilette such ich nur, 
    wo ist ER denn hin,
    runterschauen kann ich nicht
    durch das Doppelkinn.

    Treppensteigen fällt auch schwer,
    es fehlt mir an Luft,
    trotzdem liebe ich ihn sehr,
    den Gänsebraten duft.

    Du verführst mich immer wieder
    stets zur Weihnachtszeit,
    und ich weiß, auch nächstes Jahr
    bin ich dazu bereit.



  • Zeiman (DE1)Zeiman (DE1) Beiträge: 199
    Im Vorherigen Gedicht,
    verschwanden der König dieser Wicht,
    seine Frau besuchen wollte er,
    bevor zum Feste kam beider Wiederkehr.

    Rausgeputzt die Burg wurde in der Zeit,
    denn zum Weihnachtsfeste war es nicht mehr weit.
    Die letzten Vorbereitungen laufen an,
    der Koch nun auch seine Speisen zubereiten kann.

    Dutzende edle Herren werden erwartet,
    damit das Fest dann endlich startet,
    Hunderte Fässe Wein wurden heran gekarrt,
    die größten Säufer um des Königs Tisch gescharrt.

    Die Bäcker backten das beste Brot,
    die Kanonen wurden geladen mit viel Schrot,
    denn in diesem Königreich alter Brauch,
    läuten Schüsse das Feste ein mit viel Rauch.

    Des Königs Leibgericht wird gereicht,
    zubereitet vom Koch, sehr sehr leicht.
    Mit jedem Glas Wein die Stimmung steigt,
    sie sich schnell dem Höhepunkt zuneigt.

    Wenn der König anfängt Witze zu erzählen,
    dann der Adel den schmutzigsten Witz ist am wählen,
    lachend, schunkelnd und auch singend,
    der König einfach laufen lässt, wenn er muss dringend.

    Während der ganzen Feierei,
    ist der Hofnarr auch dabei.
    doch an diesem einen Tage,
    hat er frei, keine Frage.

    In der Burg hallt viel Gelächter,
    dem Volk geht es da nicht viel schlechter.
    feiern dürfen sie dieses Feste,
    tragen sie doch bei zum Wohl des Reiches nur das Beste.

    Jeder bekam vom König Gänse geschenkt,
    schnatternd wurden sie in die Küchen gelenkt,
    fix zubereitet und serviert,
    die Königin diesen Brauch hat kreiert.

    Ebenfalls bekamen sie auch Wein,
    nach der ganzen Schufterei muss das einfach sein.
    Die Holzfäller schlugen zig Tannen,
    in der Burg durften benutzt werden die Badewannen.

    Fein rausgeputzt feiert das Volk nun,
    können es somit dem König gleich tun.
    Einzig die Gefangenen nichts zum feiern haben,
    klauten die meisten doch wie die Raben.

    Durch das ganze Königreich Musik schallt,
    und gefeiert wird, bis es knallt.
    Dieser Knall aber noch lange dauert,
    erst passiert wenn der König im Bette kauert.

    Angst er hat vor der Silvesternacht,
    seine Frau dann übernimmt im Königreich die Macht.
    Er dann ein Jahr nicht herrschen muss,
    dann erst wieder zum folgenden Jahresschluss.

    Dieses Feste ist über die Grenzen hinaus bekannt,
    sogar im entferntesten Land,
    Ich habe das Glück dieses Mal dabei zu sein,
    bin am trinken reichlich Wein.

    Ich mich jetzt wieder dem Feste zu wende,
    aber die vorher noch reiche beide Hände,
    wünsche auch dir ein schönes Fest,
    mach es dir gemütlich in deinem Nest,
    komme auch ins neue Jahr gut hinein,
    habe keinen Kater, das muss nicht sein.
    Gute Vorsätze solltest du wählen Weise,
    erzählen aber bloß nur sehr leise.
    Mach es gut, ich geh nun wieder zu meinem Sitz,
    denn der König erzählt nochmal seinen besten Witz.
     

  • Wiglema (NL1)Wiglema (NL1) Beiträge: 394NL1
    [Der König zu seiner Frau:]

    O

    Süsste,

    ich wünschte,

    dass ich es wüsste,

    was ich sagen müsste.

    Erst im neuen Jahr

    ist es mir klar:

    ein frohes

    neues

    Jahr

    !





    (Zwar einen Tag zu spät, aber wenn ich es nicht verpasst habe warten wir schon viel länger auf die Lösung zum 14. Türchen.  ;) )
    Wiglema (NL1)
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