Tempelorden im Auftrag des Lichtes ...!


Xalvor der Bewahrer des Lichts
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Nimm Teil an der Saga der Taverne zum Kupferkessel
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Kommentare

  • salzbaron (DE1)salzbaron (DE1) Beiträge: 24
    Beim Morgenappell in der Burg wurde die heutige Lage ausgegeben. Danach war die Lagebesprechung und die Auftragsvergabe der Offiziere und Unteroffiziere. Ich hatte heute den Auftrag bekommen mit einer Eskorte in einer Stärke von 40 Mann einen Materialtransport entlang unserer Nachschubstraßen zu führen. Ein Auftrag der mich nicht herausfordert, jedoch meine volle Aufmerksamkeit erfordert. Lieber hätte ich mich auf die Suche nach den beiden Schattengaunern gemacht die vor einigen Tagen einen Ritter, der eine wichtige Depesche im Gepäck führte, feige aus dem Hinterhalt beschossen hatten. Die Depesche hat nun der Gegner! In der Taverne fielen sie mir auf, es gab jedoch erstmal keinen Grund diese Halunken zu durchsuchen, es gibt dort manchmal viel Gesindel. Dennoch ohne Grund einfach einen dieser Burschen an den Hacken zu nehmen ist gegen das Gesetz. 
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  • salzbaron (DE1)salzbaron (DE1) Beiträge: 24
    Der Transport mit den 17 fuhrwerken ist sehr langsam, den ganzen Tag regnet es. Völlig durchnässt sitze ich im Sattel von Amos. Wir sind auf einem schmalen Waldweg im Rothenburgwald, einem großen Tannenwald, unterwegs. Die Männer sind wenig motiviert heute und die Nacht ist noch lange und beschwerlich. Der Waldboden ist etwas durchweicht, für die Arbeitspferde keine Herausforderung. Da wir uns nicht in einer Auseinandersetzung oder gar einem Krieg befinden habe ich die Beleuchtung der Wagen bei Abenddämmerung befohlen. Man sieht wie die Öl- Laternen hin und her schwanken. Eine Pause ist nicht vorgesehen da das Baumaterial dringend zum Ausbau von Wachtürmen benötigt wird. Ich schätze wir sind gegen Morgengrauen am Zielort. Der Vollmond erhellt zusätzlich die Nacht daher ist alles sehr gut sichtbar und die Kutscher haben freie Sicht. Bis auf diesen Regen, ein gelungener Transport. Der Quartiermeister ein guter Freund von mir hat unser Lager sicherlich schon bereitet. 
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  • salzbaron (DE1)salzbaron (DE1) Beiträge: 24
    Entladen beim Quartiermeister, bei der Wache angemeldet und Parole für die Nacht empfangen. Kurze Befehlsausgabe. Transportauftrag erfüllt ohne Zwischenfälle. Die Pferde mit Stroh trocken gerieben, versorgt und trocken in den Stallungen der Burg untergestellt. Verpflegung aller Kräfte befohlen. Nachtruhe! Ich folgte der Einladung des Burgherren zum Empfang.  Ich sprach vorher noch mit den beiden Proviant und Magazin Meistern damit die Versorgung für die Rückreise organisiert werden konnte. Wagen Beschädigung instand gesetzt.

     So notierte ich es im Bericht.
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  • mulloh (DE1)mulloh (DE1) Beiträge: 953DE1
    bearbeitet 06.11.2017

    Bericht des Quartiermeisters an den Stadtkommandanten:

    Die Karawane aus dem Rothenburgwald ist endlich eingetroffen. Statt der angekündigten 24 Fuhrwerke haben es nur 17 bis in die Burg geschafft. 4Tage Verspätung, die halbe Ladung verloren, die verbleibenden Karren sind in erbärmlichem Zustand. Unsere dienstbeflissenen Stallburschen haben sich sofort um die vernachlässigten Pferde gekümmert.

    Selbst das ungünstige Wetter rechtfertigt nicht eine derartige Verzögerung.

    Wie Ihro Gnaden es angekündigt habt, die Vasallen des Rothenburgwaldes werden abermals ihren Pflichten nicht vollständig nachkommen.

            Euer stets wacher Quartiermeister.

    Post edited by mulloh (DE1) on

    mulloh @ de 1

    Ferkel ein goldenes kann zwar nicht grunzen, ich mag es trotzdem es bringt schließlich Münzen.

  • salzbaron (DE1)salzbaron (DE1) Beiträge: 24
    Als ich am Morgen auf den Bauhof gehe, sehe ich die Schmiede die letzen Handgriffe an den Reparaturarbeiten an den Transportwagen vornehmen. Der Quartiermeister überprüft mit einem Helfer die Vollzähligkeit und Vollständigkeit der Ausrüstung der Wagen, er sieht müde und abgearbeitet aus. Die ganze Nacht hat er mit seinen Leuten an den Schäden gearbeitet und sie nicht vollständig abgestellt. Ich bin zufrieden denn der Transportzug steht besser da als wir kamen, der Jahre lange Verschleiß, die harte Zeit der Entbehrungen, der Etappe, der wenigen Ersatzteile haben auch ihren Spuren an den Wägen hinterlassen.
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  • mulloh (DE1)mulloh (DE1) Beiträge: 953DE1

    Ein diskreter Auftrag:

    Werte Schattenklinge!

    Reist bitte als Vogelhändler getarnt mit der Karawane und berichtet mir von den Truppenbewegungen im Rothenburgwald. Die Reisegebühr wurde beim Karawanenführer entrichtet und ein Wagen mit Vögeln, Futter und Wasser ist beim Quartiermeister bereitgestellt. Die zwölf Tauben im großen Käfig finden den Weg zurück in die Burg und können so die Nachrichten überbringen. Schickt bitte eine Taube jede Woche.

    Eine kleine Schatulle mit  Feder, Tinte und Pergament ist in einem Geheimfach unter dem Kutschbock zu finden. Dort ist auch eure übliche Bezahlung von 20Goldstücken. Nach 12Wochen ist euer Auftrag beendet.

          Viel Erfolg wünscht euch der Stadtkommandant.

    mulloh @ de 1

    Ferkel ein goldenes kann zwar nicht grunzen, ich mag es trotzdem es bringt schließlich Münzen.

  • salzbaron (DE1)salzbaron (DE1) Beiträge: 24
    bearbeitet 08.11.2017
    In der Nacht vor dem Rückmarsch hatte ich eine göttliche Vision, ich wurde vorgewarnt. Als ich morgens erwachte und vor die Unterkunft trat sah ich Soar den Adler von Xalvor ein paar Schleifen am Himmel fliegen. Mir wurde sofort bewusst das ein Zugriff der Schattenwelt unmittelbar bevor stand. Ich rief meinen Adjutanten zu mir und eine persönliche Wache. Ich gab ihnen die notwendigen Befehle. Es stellte sich wieder mal heraus, das ich meine Pflicht auch als ein Art Zugführer wahr zu nehmen habe. Sicherlich ist es für einen Burgherren und Kommandanten ungewöhnlich einen einfach Transport zu begleiten, doch sehe ich mich als Kommandant stets an der Spitze meiner Männer. Die Vision und die Warnung von Soar beschäftigte mich noch beim Kaffee. Zur Befehlsausgabe viel mir sofort der Karawanenführer auf als ich ihm tief in die Augen wurde er nervös. Also machte sich mein Adjutant und einer meiner persönlichen Wächer daran seine Arbeiten zu überprüfen und seinen Transportbericht mir vorzulegen. Mir wurde gemeldet, das alles Ordnung schien, doch mein Instinkt war hell wach. "Etwas stimmt mit dem nicht, ich erwarte höchste Wachsamkeit auch für den Weg zurück zu unserer Burg.. Der Karawanenführer bemerkte selbstverständlich das wir ihm nicht mehr vertrauten. Er wurde also noch nervöser und das war mein Ziel. Ich lies die Pferde vorspannen kassiert das Gold von diesem Auftrag beim Burgherren und beobachtete diesen ebenfalls genau. Freundlich verabschiedeten wir uns in vollem ritterlichen Respekt. Hier schien ebenfalls alles in Ordnung. Wir verrechneten die Reparaturarbeiten gerecht ab denn ich wollte nichts schuldig bleiben ...

    Kurz vor Abfahrt erfolgte meine letzte Befehlsausgabe als mir der Karawanenführer meldete, das ein Vogelhändler mitfahren würde, dies lehnte ich ohne zu zögern ab denn Zivilisten haben auf einem militärischen Transport nichts zu suchen. Der Karawanenführer schien dies wenig auszumachen, ja er war sogar etwas erleichtert hatte ich das Gefühl ... warum auch immer ...?

    Auf meinen Befehl setzen wir uns in Bewegung, das Burgtor öffnete sich und mein Transportzug fuhr durch den Torbogen der mächtigen Burg. Wenig später waren wir wieder auf den freien Handelsstraßen des Imperiums unterwegs ...

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  • salzbaron (DE1)salzbaron (DE1) Beiträge: 24
    Als ich in meinen Bauhof mit meinem Transportzug ankomme, ist der Auftrag erfüllt. Ich lasse mir vom Transportführer den Transportzug abmelden. Sofort machen sich die Stallburschen und jede Hand die helfen kann an die Arbeit. Für mich und meinen Männer war die Rückfahrt entspannt, das Wetter war einigermaßen sonnig am Tag. Nur in der Nacht waren die Nebelwände und Schwaden undurchdringbar auch wenn der Vollmond am Himmelszelt hell erstrahlte. Mit dem Fahrtenlicht der Fuhrwerke war also keine frei Sicht möglich also ritt ein Vorauskommando mit einem Melder voraus um den vor uns liegenden Weg zu erkunden und uns vor Hindernissen rechtzeitig zu warnen.

    Ich sattelte mein zweites Pferd und ritt Richtung Taverne, ich freute mich auf den Warmen Kamin und ein warmes Mahl.

    Mein Leibwache nahm ich mit denn die Männer hatten mir gute Dienste geleistet und durften auch mal wieder etwas warmes zu sich nehmen.
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  • Andwaranat (DE1)Andwaranat (DE1) Beiträge: 131
    bearbeitet 11.11.2017

    Post edited by Andwaranat (DE1) on
    Xalvor der Bewahrer des Lichts
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  • Andwaranat (DE1)Andwaranat (DE1) Beiträge: 131
    bearbeitet 13.11.2017

    Eine neue Suche und ein neues Abenteuer

    im Namen des Weges, der Wahrheit und des Lichts ...!


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  • Big-Bear (DE1)Big-Bear (DE1) Beiträge: 13
    Ich stelle mich meiner neuen Suche, meinem neuen Abenteuer, meinem Weg und für das Licht. 

    Als ich die Taverne verlasse spüre ich mir die Sehnsucht nach dieser Suche. Als ich zu meinem alten Waffenmeister komme der mich schon als Jugendlicher ausgebildet und mir alles wichtige im Umgang mit Waffen gelehrt hat werde ich ernsthaft empfangen. Kein Lächeln nur ein prüfender Blick der mich durchdringt wie ein Pfeil mitten ins Herz. Wir wählen meine Waffen bewusst aus denn Platz gibt es auf einem Pferd für einen einzelnen Gefährten nicht wirklich. Doch der Waffenmeister hat von seinen Reisen außerhalb unseres Reiches außergewöhnliche und ungewöhnliche Waffen für uns in der Burg gekauft. Wir nehmen uns Zeit denn jede Vorbereitung ist lebenswichtig. Als wir auf dem Übungsplatz den Kompositbogen der Samurai Krieger aus dem fernen Osten ausprobieren bin ich überrascht über die Leichtigkeit und die Durchschlagskraft. Auch das Kurzschwert für die Satteltasche ist leicht und wird mit gute Dienste leisten. Nach der Übung verabschiede ich mich von meinem Waffenmeister. Die Verabschiedung ist unbeschreiblich obwohl ich Kommandant und Burgherr einer Burg bin komme ich mir vor wie ein Knappe. Als mir der Meister seine Hand auf meine Schulter legt durchdringt mich plötzlich Selbstvertrauen und Macht.
  • Big-Bear (DE1)Big-Bear (DE1) Beiträge: 13
    bearbeitet 17.11.2017
    Zwei Tage bin ich ohne zu schlafen bereits unterwegs, es ist an der Zeit zu Ruhen und ein Mütze voll Schlaf zu nehmen. Ich baue mir aus vielen Tannenzweigen in verschiedenen Längen und Stärken einen wetterfesten Unterschlupf. Ein Loch für eine kleine und geschützte Feuerstelle ist schnell ausgehoben. Nach dem Holzsammeln bricht unmittelbar die Dunkelheit ein. Da ich Laternenöl und Dochte sparen will entzünde ich ein kleines Feuer welches mir nur als kleine Lichtquelle dient. So lösche ich das Feuer wieder nach dem ich eine spärliche Mahlzeit zu mir genommen habe. Die drei dicken Pferdedecken wärmen mich und Südwind gegen die Kälte. Es dauert nicht lange und ein tiefer Schlaf überfällt mich und lässt mich in meinem Unterschlupf zusammensinken.
  • Big-Bear (DE1)Big-Bear (DE1) Beiträge: 13
    Seit elf Tagen bin ich nun schon unterwegs, das Wetter ist regnerisch und der Wind pfeift mir sein Lied. Noch einige Tage habe ich vor mir, schon bald werde ich die Grenzen des Empire überschreiten. Die Landschaft hat sich bereits verändert nur noch Felder und flaches Land ohne Berge weit und breit. Zur nächsten Pension sind es noch zwei Tagesreisen, dort werde ich einen Boten treffen der mir dann den Auftrag erweitern wird. Auf jeden Fall werde ich in dieser Pension mindestens ein oder zwei Tage verbringen um mich etwas auszuruhen.
  • Big-Bear (DE1)Big-Bear (DE1) Beiträge: 13
    Am Mittag erreiche ich die Pension. Am Nachmittag gehe ich erst einmal schön warm und lange baden und mir den Rücken schrubben lassen von den Damen des Hauses. Heute ist einfach mal Ruhe angesagt, endlich ein warmes und weiches Bettschen und eine leckere Mahlzeit am Abend. Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich, so würde ich es kurz beschreiben. Auch meine Rüstung sowie meine Kleider brauchen pflege und Zuwendung auch dafür ist von den Hausdamen bestens gesorgt. Ich bezahle nur mit Gold und meinem Frohsinn sowie mit meinem Herzen.
  • Big-Bear (DE1)Big-Bear (DE1) Beiträge: 13
    bearbeitet 08.12.2017
    Als die Dunkelheit an diesem Abend hereinbricht bin ich im Dörfchen Kloinweiler endlich angekommen. Hier soll ich am Dorfrand neben einer Schusterei, in westlicher Richtung, in einem Herrenhaus mit größerem Anwesen meinen Informanten treffen. Dieser Informant ist ein ehemaliger Rittmeister der schon sehr alt und ein loyaler Gefolgsmann des Ordens ist. Er trägt den Namen Edmund von Liest. Auf sein Konto ging die gewonnene Schlacht gegen einen spanischen Feldherren in der Stadt Liest vor rund 25 Jahren. Er soll ein harter Mann sein der sein Handwerk im Feld beherrschte wie eine Kunst. Auch heute noch gilt er als unberechenbar so las ich es im letzten Auftrag, den ich in der Pension durch einen Brief an der Rezeption erhielt.

    Als ich in das Dorf reite habe ich das Gefühl als ob ich beobachtet würde, die ersten Häuser wirken verlassen, unbewohnbar und schwer beschädigt. Als ich in ein Haus ohne Tür blicke, das aussieht als habe es einmal gebrannt, sehe ich einen Schatten darin vorbei huschen. Mein Gefühl scheint mich also nicht zu täuschen. Ich ziehe mein Kurzschwert aus der Satteltasche und löse die Steigbügel an den Füßen. Auch mein Pferd wittert etwas ungewöhnliches und schnaubt etwas nervös. Ich beruhige es sanft indem ich ihm ins Ohr flüstere und ihn ein wenig streichle.

    Ich bin auf der Hut als ich drei Gestalten mit Pferden mir entgegen reiten sehe. Auf die ferne Distanz kann ich noch nicht erkennen um wen es sich handeln könnte. Erst auf Höhe eines Bauernhauses in dem eine Laterne im Fenster brennt erkenne ich durch den Lichtschein das es bewaffnete Reiter sind. Dies stimmt mich nicht gerade feierlich und ich spüre wie mein Herz anfängt zu schlagen. Ich bin mir ebenfalls sicher, das die drei bewaffneten Reiter mich gesehen haben denn sie verändern ihre Formation indem sie die Abstände verbreitern und so die ganze Dorfstraße einnehmen. Es gibt also keine Möglichkeit mehr zu entkommen und so entscheide ich mich das Kurzschwert in die Satteltasche zurück zu stecken. 

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