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[Frage+Kritik] In welche Richtung geht GGE: Strategie- oder Event-Spiel?

Baggböle (DE1)Baggböle (DE1) DE1 Beiträge: 156
bearbeitet 20.07.2016 in Allgemeine Diskussionen
Vor einer Weile habe ich die Frage gestellt: Was ist nur aus diesem Forum geworden? Jetzt bin ich wieder eine Weile dabei und stelle die Frage:

Was ist nur aus diesem Spiel bzw. den Spielern geworden?

Zu dieser Frage hat mich natürlich ein bestimmtes Ereignis veranlasst.
Kurz zusammengefasst: Unsere Allianz hat einen kleinen Krieg vorbereitet und "versucht" durchzuführen - Ergebnis: bei reichlicher 3stelliger Angriffszahl 2 Siege (bei Brandvögten) - alle anderen Kämpfe: offenes Tor.
Natürlich hat diese Ergebnis unsere Alli frustriert, ich hab dieses in unserem Blog geschildert und auch gleich mal ein paar Fragen aufgeworfen. Witzigerweise hat unser "Kriegsgegner" den Blog gefunden und sich auch geäußert - und diese dadurch noch gesteigerte Wut muss jetzt hier raus. Krieg kann nämlich nicht geführt werden, man brauche ja die Truppen für die Fremden.

Um auf die Frage, was aus den Spielern geworden hier geworden ist, hat sich folgender Eindruck aufgedrängt: bequeme alte Säcke. Und ich begründe das auch:
Ruhm
Echte (reale) Gegner angreifen? Wozu? Es gibt doch die Fremden! Man kann die "Gegner" ohne Risiko auskundschaften, kann besser das Werkzeug kalkulieren und braucht (wenn man nicht ganz dämlich ist) keinen Totalverlust hinnehmen. Ruhm und Titel kommen dann automatisch, blamieren kann man sich auch nicht.
Rohstoffe / Ausrüstungen
Die ganzen Rohstoffe und vorallem die Ausrüstungen kann man sich locker flockig über die zahlreichen Türme und Events erspielen - nur wenn man faul und vermögend ist, kauft man sich das Zeugs zusammen.
Fertig ist das Glück des Farmarama-Spielers.

Ich frage mich öfter, warum die "bequemen alten Säcke" überhaupt ein Browser-Game mit anderen Leuten spielen? Diese spielen doch eh nur gegen animierte Gegner. Man will sich durch "echte" Spieler nicht stören lassen - aber man kann das ja auch gut (zB durch das Offene Tor) unterbinden.
Sorry - aber ich empfinde diese Situation als extrem unbefriedigend.

Was soll passieren (meiner Meinung nach)?  Ich wünsche mir, dass das Spiel anders ausgerichtet wird.
Ruhm: gegen "echte" Gegner sollte es deutlich mehr Ruhm geben - als gegen die Fremden. Der Ruhm gegen Fremde sollte sogar gekappt werden - ein höherer Titel als "König" sollte nie möglich sein (ok, die Grenze ist von mir willkürlich gewählt).
Offenes Tor: sollte deutlich teurer werden und sollte sich auch länger auswirken. "Früher" war ein offenes Tor der letzte Weg, heute scheint es normal zu sein - schade.
Generell sollte es immer lohnender sein, gegen echte Gegner zu spielen.

Daher nochmal die Eingangsfrage: Was ist aus dem Spiel und den Spielern geworden? Was will GGE?
Soll dieses ein reines Eventspiel werden? Auf dem Wege ist man grade, finde ich - nur dann ist das nichts für mich. Das kann ich mir für 30€ wesentlich billiger kaufen und durchspielen.

Ich weiß, viele werden über diesen Post meckern. Der Zeitaufwand, Rubinspieler, wichtigere Sachen als ein Krieg im Kriegsspiel usw ...  Fakt ist aber, dass genau diese Meckerer gar nicht mehr richtig spielen können - meist wissen nur die "alten" Hasen wie eine vernünftige Verteidigung eingestellt wird, wie bestimmte Sachen zu händeln sind, selbst wie man einen Vogt (überhaupt und richtig) oder Feldherren  ausrüstet.

Ich stelle das zur Diskussion - und wie gehabt, seid nicht zimperlich, ich werd mir schon nichts antun. Nur eben diese Entwicklung macht mir keinen Spaß.

Kommentare

  • Event
  • Grishnak (DE1)Grishnak (DE1) DE1 Beiträge: 1,208

    Werter Aresto,

    kennt Ihr den weisen Spruch: jedem Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die keiner kann?

    Wobei, GGE es nur einem Recht tun will - dem Herrn Mammon. Daher wird es wohl bei der, den alten Hasen unbekannt gewesenen, Eventflut bleiben: Fremde - Event - Fremde - Event. Und zur Abwechslung mal Fremde und ein oder gar zwei Events zeitgleich. Alles, was dem Kauf von roten Steinchen zuträglich ist, ist aus GGE-Sicht gut und wichtig für das Spiel.

    Daher ist es GGE auch vollkommen schnuppe, was aus dem als PvP angelegten Game geworden ist. Solange der Rubel, sprich die Rubine rollen.

    Der ursprüngliche Anreiz der stattfindenden PVP-Kämpfe war ja das Erlangen von Ruhm, um dementsprechende Titel und damit verbundene Gymmicks (wie Rekrutierung von KöGa) zu erlangen. Wie Ihr bereits ausgeführt habt, ist seit dem Erscheinen der Fremden (bessere Türme, sonst nüschd) eine Inflation an "Schrecklichen" und darüber hinaus gehenden Titeln festzustellen. Was diese noch an Aussagekraft / Wert besitzen? Naja, gaaaaanz wenig. Ich lach mich jedes Mal schlapp, wenn ich einen Level70, LL 3unddröllfzig finde mit knapp über 3000 Erfolgspunkten - Farmerama at its best!

    Aber,

    Tempus fugit. Früher war alles besser - zu Zeiten eines Agricola hier im Forum war ein Schrecklicher noch ein schrecklich gefürchteter Kontrahent, ein selbst erspielter FH mit 90/90 der Ritterschlag. Und heute? "Erfahrungs"punkte können gekauft werden, ganze Heerscharen an Super-FHs erstanden, alle Stunde ploppt ein Angebot mit Hunderten von Fratzen auf. Nur eben das Wissen, wie man damit im Sinne eines PVP-Games umgeht, das lässt sich nicht kaufen:

    per aspera ad astra!

    Gehtniemandwasan @ de 1
  • Ina61 (DE1)Ina61 (DE1) Beiträge: 991
    @Aresto (DE1)
    Ich finde die Events nicht schlecht, nur sie sind irgendwie
    ein Dauerzustand geworden.
    Wir Spieler sind verschieden, dem Einen gefällt dies, dem Anderen nicht.
    Das Allianzturnier bietet sich wieder an, echte Spieler
    anzugreifen.
    Meiner Meinung nach ist das Spiel eine Mischung zwischen Event und Strategie.
    Wobei, es gibt ja sehr viele Spieler, die sich ihre FH und BV kaufen, Ich finde, wenn man sich eh alles kaufen kann, dann braucht man nicht spielen, um diese Dinge zu bekommen.
    Das wird dann fad, und der Anreiz fehlt.
    Alles was ich habe, habe ich ehrlich erspielt, das macht auch den Sinn des Spieles aus.
    Ich hatte in all den Jahren noch nie ein offenes Tor, und nur ein einziges mal eine Taube.

    Ja, und wenn die "liebe" Community will, wird sie mich jetzt auch zerlegen.

    Danke Aresto für diesen wunderbaren Eintrag!!

    LG aus Wien
    Ursula
    Ursula/Spilgames
  • OTG_Marauder (DE1)OTG_Marauder (DE1) Beiträge: 4,172
    Die Frage "Quo Vadis" ist berechtigt. Die "Kritik" eher weniger.
    Tatsche ist natürlich,das es mittlerweile viele, früher mit viel AUfwand zu erspielende, Inhalte heute wie beim Discounter umme ecke in Events ohne viel aufwand gibt..
    das die "Hardcore" Krieger darüber meckern ist verständlich,denn deren "Erfolge" von früher,die sie sich redlich und mühsam erspielt haben werden dadurch "entwertet"
    andersrum haben aber auch die "Farmaramahäuslebauer" Spieler jetzt die möglichkeit nach "oben" zu kommen,womit sie aber auch zu "Zielen" für die Krieger werden..es hat also alles seine "berechtigung" in der grundsätzlichen Nahrungskette..

    Andere Geschichte ist es halt wie es dann weitergeht...denn da fehlt der Inhalt..was mach ich nach Legendenlevel 500? 
  • Baggböle (DE1)Baggböle (DE1) DE1 Beiträge: 156
    ...
    andersrum haben aber auch die "Farmaramahäuslebauer" Spieler jetzt die möglichkeit nach "oben" zu kommen,womit sie aber auch zu "Zielen" für die Krieger werden..es hat also alles seine "berechtigung" in der grundsätzlichen Nahrungskette..

    Eben nicht! Die klicken dann mal schnell ein offenes Törchen rein, die Armee braucht man ja schließlich für die Fremden. Damit entziehen sie sich jedem Kampf.

    ...
     Meine Deff habe ich halt für die Fremden aufgehoben
    ...
    Tut mir ja leid aber nunja ihr seid halt nicht so ganz wichtig :)

    "Ziele" für Krieger ist eben nicht, ganz im Gegenteil: Krieger geben ordentlich Euro`s aus und es erwartet ein Brandvogt oder eben ein Offenes Tor. Viel Geld für nix.
  • OTG_Marauder (DE1)OTG_Marauder (DE1) Beiträge: 4,172
    bearbeitet 20.07.2016
    Aresto (DE1) schrieb:
    ...
    andersrum haben aber auch die "Farmaramahäuslebauer" Spieler jetzt die möglichkeit nach "oben" zu kommen,womit sie aber auch zu "Zielen" für die Krieger werden..es hat also alles seine "berechtigung" in der grundsätzlichen Nahrungskette..

    Eben nicht! Die klicken dann mal schnell ein offenes Törchen rein, die Armee braucht man ja schließlich für die Fremden. Damit entziehen sie sich jedem Kampf.

    ...
     Meine Deff habe ich halt für die Fremden aufgehoben
    ...
    Tut mir ja leid aber nunja ihr seid halt nicht so ganz wichtig :)

    "Ziele" für Krieger ist eben nicht, ganz im Gegenteil: Krieger geben ordentlich Euro`s aus und es erwartet ein Brandvogt oder eben ein Offenes Tor. Viel Geld für nix.
    Das ist doch was ich meine..die "Krieger" beschweren sich drüber,das jetzt nach den "Änderungen" die "Häuslebauer" sich das gleiche "erklicken" können,was der Krieger sich vorher erkämpft hat..
    die frage dabei ist (und die können wir wohl alle nicht beantworten) wer von beiden auf dauer mehr Geld/Rubine ausgiebt..
    ich persönlich sehe es so (ist aber nur meine rein persönliche Meinung) das die "Häuslebauer" mehr Geld ins Spiel stecken insgesamt und GGE sie somit "bevorzugt"...
  • ZirrussZirruss Beiträge: 4,515
    Aresto (DE1) schrieb:

    Daher nochmal die Eingangsfrage: Was ist aus dem Spiel und den Spielern geworden? Was will GGE?
    Soll dieses ein reines Eventspiel werden? Auf dem Wege ist man grade, finde ich - nur dann ist das nichts für mich. Das kann ich mir für 30€ wesentlich billiger kaufen und durchspielen.
    Die Frage ist nicht, was will GGE, sondern was wollen die Spieler ^^
    GGE kann una alle nur  versuchen in eine Richtung zu Manipulieren, und wir können da mit gehen oder uns dagegen stellen, jeder so wie Er/Sie es möchte.

    Zum Thema Kriegsspiel, Wenn das hier ein Kriegsspiel ist, warum gibs dann immer wieder die Fragen im Postkasten:
    "Warum hast du mich Angegriffen"?
    Wenn doch jeder die Antwort schon kennt.
    "Weil es ein Kriegsspiel ist"!

    Zum Krieg ansich, klar im Reallife doof. (kurz mal nebenbei angemerkt)

    Wenn du einen Ebenwürdigen gegner hast,  wo beide Parteien laufen und Deffen, kann es unter umständen sogar Richtig Spaß machen, (und natürlich noch ein paar weitere faktoren ^^ )
    Problem, die wachsen leider nicht auf Bäumen. :(
    MÄÄÄH
  • Sir Waldeck (DE1)Sir Waldeck (DE1) DE1 Beiträge: 194
    Aresto (DE1) schrieb:
    Vor einer Weile habe ich die Frage gestellt: Was ist nur aus diesem Forum geworden? Jetzt bin ich wieder eine Weile dabei und stelle die Frage:

    Was ist nur aus diesem Spiel bzw. den Spielern geworden?

    Zu dieser Frage hat mich natürlich ein bestimmtes Ereignis veranlasst.
    Kurz zusammengefasst: Unsere Allianz hat einen kleinen Krieg vorbereitet und "versucht" durchzuführen - Ergebnis: bei reichlicher 3stelliger Angriffszahl 2 Siege (bei Brandvögten) - alle anderen Kämpfe: offenes Tor.
    Natürlich hat diese Ergebnis unsere Alli frustriert, ich hab dieses in unserem Blog geschildert und auch gleich mal ein paar Fragen aufgeworfen. Witzigerweise hat unser "Kriegsgegner" den Blog gefunden und sich auch geäußert - und diese dadurch noch gesteigerte Wut muss jetzt hier raus. Krieg kann nämlich nicht geführt werden, man brauche ja die Truppen für die Fremden.

    Um auf die Frage, was aus den Spielern geworden hier geworden ist, hat sich folgender Eindruck aufgedrängt: bequeme alte Säcke. Und ich begründe das auch:
    Ruhm
    Echte (reale) Gegner angreifen? Wozu? Es gibt doch die Fremden! Man kann die "Gegner" ohne Risiko auskundschaften, kann besser das Werkzeug kalkulieren und braucht (wenn man nicht ganz dämlich ist) keinen Totalverlust hinnehmen. Ruhm und Titel kommen dann automatisch, blamieren kann man sich auch nicht.
    Rohstoffe / Ausrüstungen
    Die ganzen Rohstoffe und vorallem die Ausrüstungen kann man sich locker flockig über die zahlreichen Türme und Events erspielen - nur wenn man faul und vermögend ist, kauft man sich das Zeugs zusammen.
    Fertig ist das Glück des Farmarama-Spielers.

    Ich frage mich öfter, warum die "bequemen alten Säcke" überhaupt ein Browser-Game mit anderen Leuten spielen? Diese spielen doch eh nur gegen animierte Gegner. Man will sich durch "echte" Spieler nicht stören lassen - aber man kann das ja auch gut (zB durch das Offene Tor) unterbinden.
    Sorry - aber ich empfinde diese Situation als extrem unbefriedigend.

    Was soll passieren (meiner Meinung nach)?  Ich wünsche mir, dass das Spiel anders ausgerichtet wird.
    Ruhm: gegen "echte" Gegner sollte es deutlich mehr Ruhm geben - als gegen die Fremden. Der Ruhm gegen Fremde sollte sogar gekappt werden - ein höherer Titel als "König" sollte nie möglich sein (ok, die Grenze ist von mir willkürlich gewählt).
    Offenes Tor: sollte deutlich teurer werden und sollte sich auch länger auswirken. "Früher" war ein offenes Tor der letzte Weg, heute scheint es normal zu sein - schade.
    Generell sollte es immer lohnender sein, gegen echte Gegner zu spielen.

    Daher nochmal die Eingangsfrage: Was ist aus dem Spiel und den Spielern geworden? Was will GGE?
    Soll dieses ein reines Eventspiel werden? Auf dem Wege ist man grade, finde ich - nur dann ist das nichts für mich. Das kann ich mir für 30€ wesentlich billiger kaufen und durchspielen.

    Ich weiß, viele werden über diesen Post meckern. Der Zeitaufwand, Rubinspieler, wichtigere Sachen als ein Krieg im Kriegsspiel usw ...  Fakt ist aber, dass genau diese Meckerer gar nicht mehr richtig spielen können - meist wissen nur die "alten" Hasen wie eine vernünftige Verteidigung eingestellt wird, wie bestimmte Sachen zu händeln sind, selbst wie man einen Vogt (überhaupt und richtig) oder Feldherren  ausrüstet.

    Ich stelle das zur Diskussion - und wie gehabt, seid nicht zimperlich, ich werd mir schon nichts antun. Nur eben diese Entwicklung macht mir keinen Spaß.
    Das ist ein Text den ich sehr begrüße ! Ich würde allerdings die "Schuld" dafür nicht den Spielern geben. 
    An derartigen Veränderungen ist GG$ Schuld, und dass viele Spieler das dann nutzen "müssen" ist eben leider so. 
    Das bedeutet aber nicht dass jeder der Sachen wie einen Brandvogt besitzt sich so etwas auch wünscht, oder die aktuellen Veränderungen begrüßt. Ich selber habe auch einen Brandvogt und habe ihn auch schon eingesetzt, ich nehme auch an den ununterbrochenen Events teil, ich erspiele mir auch den "Todesmutigen" nur durch die Fremden. ABER ich würde mir trotzdem wünschen dass das Spiel wieder so wird wie es früher war !! Früher war alles besser !
    Aresto ich stimme dir mit deiner Meinung völlig zu, dieses Spiel hat sich katastrophal entwickelt und gehört reformiert !
    Allerdings kann ich es auch gut verstehen dass man seinen Brandvogt in die Burg setzt (der hat nichts mit erkauft zu tun und auch nicht mit faul, da es so weit ich weiß keinen Kauf-Brandvogt für 500€ gibt) um nicht zu brennen, seine Truppen nicht zu verlieren und ohne dass einem das ganze Lager leergeräumt wird. Und das alles ohne Rubine zu bezahlen. Das ist nun mal leider sehr praktisch, das kann keiner abstreiten. 

    Die Spieler verlieren leider zunehmend den Anreiz überhaupt Verteidigungseinheiten herzustellen oder zu halten. 
    Da einem die ja jetzt auch in den verschiedensten Events hinterher geworfen werden, wurden diese prima entwertet. 
    Ich selber rekrutiere erst recht keine Verteidiger mehr, ich lasse höchstens die die ich eh bekomme in meinem Monument versauern. (Fragt mich nicht warum)

    So eine Pro-Offensiv Bewegung kann man sogar bei den Fremden selbst sehen: Wenn ich von den Fremden angegriffen werde, kann ich mal eben locker einen Gegenangriff starten und schon wird der einkommende Angriff abgebrochen, wenn mein Angriff früher da ist. WAS MACHT DAS FÜR EINEN SINN ????
    Welcher General hat sich früher gedacht: "Hmm, die Feinde haben gerade unsere Burg angegriffen... Jetzt stehen wird zwar kurz vor ihren Städten (die dadurch leichter einzunehmen ist) aber wir ziehen uns einfach mal kampflos zurück." ??

    Ich würde mich auch als Kämpfer bezeichnen, wobei man ebenfalls bei den Events Spaß haben kann z.B. ist Berimond mein altes Lieblingsevent. Dieses wurde leider ebenfalls von GG$ verkrüppelt. Dabei sieht man leider genau die gleiche Entwicklung die von Aresto schon sehr gut beschrieben wurde: Früher kämpfte man hauptsächlich gegen die Lager der anderen Spieler, und jetzt lohnt es sich von den Punkten her gar nicht mehr andere Spieler anzugreifen oder mühsam auf ein RSD zu warten. Die 50 Truppen die man dafür bekommt hat man (mit Adelsbankett für mich selbstverständlich)
    in weniger als 10min zusammen ! Wo bleibt da der Sinn ? Und Tapferkeitspunkte gibt es da auch nur sehr wenig. 
    Sir Waldeck @ de 1
  • OTG_Marauder (DE1)OTG_Marauder (DE1) Beiträge: 4,172
    Das Spiel wird in die "Richtung" gehen,in der die Spieler stecken,die für diese Richtung das meiste Geld ausgeben.
    Ob das jetzt mehr in die ecke "Kriegspiel" oder "Farmarama" geht können wir alle nicht beeinflussen...


    man muss aber sagen das sich das Spiel "grundsätzlich" in ein "massentaugliches" verbreitert hat,wo mittlerweile auch die "Pazifisten" durchaus was erreichen können (sofern sie aktiv sind und dabei Geld für Rubine ausgeben)...wir sollten eigentlich alle froh sein das es so ist,denn ohne diese "Lämmer" die sich hochlwvelen durch Häuslebauen und dann von den Kriegern abgefackelt werden,und deren Rubine,würde es das spiel wohl fast gar nicht mehr geben..
  • hartwig6 (DE1)hartwig6 (DE1) DE1 Beiträge: 789
    Spiele das Spiel nun seit ca. 2,5 Jahren. Ich habe damit angefangen in der Absicht, ein möglichst realitätsbezogenes mittelalterliches strategisches Kriegsspiel zu spielen.
    Inzwischen empfinde ich das Spiel als unrealistisches strategiefernes Einkaufsspiel - und wenn man sich dann schon mal alles erkämpft oder auch gekauft hat, auch zunehmend als öde und langweilig.
    Das Spiel fordert einen nicht mehr zur Leistung heraus, sondern allenfalls noch dazu, möglichst viel zu kaufen. Das Spiel beansprucht auch nicht gerade irgendwelche intellektuellen Ressourcen. Es gibt auch keine echten Fortschritte mehr - kann es ja auch nicht mehr geben, um die Leistungsabstände im Spiel nicht zu groß werden zu lassen.
    Ich zähle mich durchaus zu den Rubi-Spielern - habe schon viel gekauft. Aber ich kenne auch andere Rubi-Spieler, denen einfach zunehmend die Lust fehlt, diesen Weg zum fast ausschließlichem Event - Einkaufsspiel noch lange weiter zu gehen.
    Was mich trotz meiner Unzufriedenheit mit der Entwicklung des Spieles noch am Spiel festhalten lässt, ist einfach die Tatsache, dass es schmerzt, die bisherigen Investitionen in das Spiel einfach als Verlust abzuschreiben - auch wenn ein schönes Sprichwort sagt "lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende".
    Hinzu kommt, dass z. B. an langen regnerischen Abenden ein Online-Spiel gegen andere oder mit anderen realen Menschen für mich interessanter ist, als z. B. passiv vor der Glotze zu sitzen. Aber dieser Wunsch nach real existierenden Mitspielern wird durch den zunehmenden Eventcharakter des Spieles und auch durch die zunehmend geringeren kognitiven Anforderungen an das Spiel zunichte gemacht. Und es fällt halt auch schwer, wieder etwas bei der Stufe Null anzufangen - aber irgendwann ist halt nun mal das Ende der Fahnenstange erreicht - und auch wenn es sehr eingebildet oder abgehoben klingt, ein Spiel für ALLE ist KEIN Spiel für mich!
  • Sir Waldeck (DE1)Sir Waldeck (DE1) DE1 Beiträge: 194
    wir sollten eigentlich alle froh sein das es so ist,denn ohne diese "Lämmer" die sich hochlwvelen durch Häuslebauen und dann von den Kriegern abgefackelt werden,und deren Rubine,würde es das spiel wohl fast gar nicht mehr geben..
    Warum sollten die Krieger Häuschenbauer brauchen ?? Können sich Krieger nicht selber angreifen ??
    Außerdem bin ich der Meinung dass die Krieger mehr Geld ausgeben, da sie ja auch ständig aktiv sind und somit ja eben auch einen hohen Verbrauch haben. 
    Wenn man nur seine Häuschen baut wäre es mir Fremd dass man dafür allzu viel Rubine braucht.
    Sicherlich ein paar Edel RS, auch einige Rubi Gebäude aber viel mehr auch nciht. 
    Aber welcher starker Krieger baut denn aufgrund seines aktiven Kämpfens keine Rubi Gebäude ??

    Sir Waldeck @ de 1
  • NobleBla (DE1)NobleBla (DE1) DE1 Beiträge: 293
    Aresto (DE1) schrieb:

    Um auf die Frage, was aus den Spielern geworden hier geworden ist, hat sich folgender Eindruck aufgedrängt: bequeme alte Säcke..
    Jupp so ist es. 
    Bin im Spiel ja schon etwas länger und hab mir damals den Schrecklichen ohne Rubis und Fremden erkämpft (mit roten Fahnen wohlbemerkt, die guten wurden einem damals noch nicht hinterher geworfen). Da musste man ewig nach einem angreifbaren Ziel suchen (@ tortie, das mit den Verbünden war auch schon damals so) und dann noch Deff finden und dann die Spannung, "wird von der Alli gedefft oder nicht?", "stellt er um?" "kommt vllt sogar was zurück als Angriff oder PN?". Das dann jeden Abend, oder jeden 2ten, man wollte den Titel ja halten. Das hat das Spiel mal ausgemacht.
    Und jetzt? Man wird von einem Event zum anderen gejagt, stupides klicken und wenn man die tollen Vogte und Feldherren haben will bleibt einem ja nix anderes übrig, um zumindest glauben zu können man könne gegen die Hauptfinanzierer halbwegs was machen (kann man trotzdem nicht aber vllt bei ein paar auf der Zwischenstufe).
    Bleibt letztlich die Frage wozu noch "echte" Gegner angreifen? Mach ich kaum noch, weil ich mich ja durch Events klicken muss um den Glauben zu haben... Königsgarde gibts geschenkt bei den Fremden, der Titel reicht locker bis zu den nächsten Fremden (warum heißen die eigentlich Fremde sind doch mittlerweile gute Vertraute?), Sonderresis gibts bei den Allistädten und die Spannung joa, allein um deswegen zu laufen fehlt mir die Motivation. Zumal man sich ja mittlerweile für jeden Angriff rechtfertigen muss, weils eben kaum noch wer kennt.
    Bei Alli-Übungsläufen bin ich natürlich dabei, ums nicht ganz zu verlernen aber wir wissen ja was dabei raus kommt...OT oder BV wobei ichs den Zielen nicht verübeln kann. Würds doch nicht anders machen, was willst auch machen wenn da wie du schreibst "3Stellige-Hörner" kommen? Ein oder 2 Burgen kann man vllt deffen, wenn man nicht grad mit 6Welligen Porno-Feldi Hallenlevel 550 (die bekommen aus Prinzip schon BV) eingedeckt wird aber sonst? Habt ja auch sicherlich nicht gefragt, ob die da Bock drauf haben^^

     Aresto (DE1) schrieb:

    Ergebnis: bei reichlicher 3stelliger Angriffszahl 2 Siege (bei Brandvögten) - alle anderen Kämpfe: offenes Tor.

    OK das haben wir noch nicht erlebt (nicht mal im Krieg), zumindest ein paar haben gedefft oder waren nicht on um Truppen zu verstecken. das ist schon beachtlich, dass eine "komplette Alli" nächtens um 4 "on" ist um zu reagieren ;) Da kann ich den Frust auch verstehen... Einfach mal alleine laufen, dann wirst bestimmt von dieser "hyperaktiven" Allianz mit 20k weg gedefft, auch nicht viel spannender ;)
    Was bleibt? Stupides klicken auf NPCs und Pseudo-NPCs bis zum nächsten großen Krieg, wo dann auch wieder 90% der Angriffe von besagten 6Wellern/550 kommen, die man aus Prinzip nicht defft (ich zumindest nicht). Das ehemalige Flair des Spiel, eben das Kämpfen gegen andere Spieler, tot geupdated, einerseits durch die unzähligen käuflichen Sachen, die immer mehr wurden (weiß noch jmd, dass der Waffenschmied mal nicht Dauergast war und Wandeltürme seltenes Gut?) andererseits durch die ganzen Events, die den Nicht-,Wenig-, Moderatkäufern vorgaukeln, sie hätten eine Chance noch was zu reißen.
    Und darum gehts letztlich auch. Alle Parteien irgendwie bei der Stange halten: Die Häuslebauer spielen ja meist auch nicht wirklich die Events, können aber größtenteils in Ruhe spielen, weil die "Kämpfer" (oder die die es mal waren) sich mit den Events beschäftigen. Wirklich glücklich ist damit keiner aber es reicht, dass die meisten weiter gelangweilt vor sich hin klicken und bestenfalls den einen oder anderen € da lassen. Also doch wer Glücklich, GG$...
  • mulloh (DE1)mulloh (DE1) DE1 Beiträge: 1,053

    >:) OT-Spieler treibt man leicht in den Wahnsinn.

    Wenn ich OT erwarte, greife ich alle Burgen mit 300 Mann und Holzwerkzeug an. Falls er OT macht, komme ich in 3 Stunden mit 200 Mann wieder. Falls abermals OT nächster Angriff mit 150 Mann usw.

    Das geht solange, bis er defft. Sobald er defft, kommt der nächste Angriff mit etwas mehr Sollis und etwas mehr Werkzeug. Jetzt werden die Angriffe immer stärker, bis er wieder OT macht. Dann habe ich die richtige Packerlgröße gefunden.

    Der beste Angriff ist der, der den Verteidiger zwingt, eine nicht eindeutige Entscheidung zu treffen.

    Brandvogt??? Einen Anzünder mit 180%+ zu basteln ist nicht allzu schwierig. Kampfkraft egal.

    Und schon hast du deine gewünschten Deffs.


    mulloh @ de 1

    Ferkel ein goldenes kann zwar nicht grunzen, ich mag es trotzdem es bringt schließlich Münzen.

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