Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.
Die erste Kerze seufzte und sagte:
Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht."
Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.
Die zweite Kerze flackerte und sagte:
Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne."
Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.
Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort.
"Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.
Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: "Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!" Und es fing an zu weinen.
Doch da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte:
"Hab keine Angst, den ich heiße Hoffnung. So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden!"
Voller Freude nahm das Kind von der Kerze "Hoffnung" und zündete die anderen Kerzen wieder an.
Das Jahr beginnt sich sanft zu runden, still ruhet draußen die Natur und in den langen, dunklen Nächten verliert sich langsam seine Spur. Begleitet hat es unser Leben, doch nur ein winzig kleines Stück, nun läßt es uns alleine und etwas älter hier zurück. Ein Jahr von vorn besehen ist eine lange Frist und erst, wenn es zu Ende, merkt man, wie kurz es ist. Am Anfang macht man viele Pläne und steckt ein möglichst hohes Ziel; doch schaffen wirst Du nur die Hälfte und das ist dann schon wirklich viel. Ein Jahr gleicht nie dem andern, stets hat es einen neuen Tritt und der Mensch in seinem Streben hält bergauf, bergrunter Schritt. Ist das Glück an Deiner Seite, dann läuft alles von allein´, freudig schaffst Du Deine Arbeit und Du glaubst, die Welt sei Dein. Einn Jahr ist gar so schnell vergangen, d´rum freue Dich auf jeden Tag, wer weiß, wie viel uns noch beschieden und was das neue bringen mag.
Kommentare
Frohe Weihnachten
Das Jahr beginnt sich sanft zu runden,
still ruhet draußen die Natur
und in den langen, dunklen Nächten
verliert sich langsam seine Spur.
Begleitet hat es unser Leben,
doch nur ein winzig kleines Stück,
nun läßt es uns alleine und etwas älter hier zurück.
Ein Jahr von vorn besehen
ist eine lange Frist und erst, wenn es zu Ende,
merkt man, wie kurz es ist.
Am Anfang macht man viele Pläne
und steckt ein möglichst hohes Ziel;
doch schaffen wirst Du nur die Hälfte
und das ist dann schon wirklich viel.
Ein Jahr gleicht nie dem andern,
stets hat es einen neuen Tritt
und der Mensch in seinem Streben
hält bergauf, bergrunter Schritt.
Ist das Glück an Deiner Seite,
dann läuft alles von allein´,
freudig schaffst Du Deine Arbeit
und Du glaubst, die Welt sei Dein.
Einn Jahr ist gar so schnell vergangen,
d´rum freue Dich auf jeden Tag,
wer weiß, wie viel uns noch beschieden
und was das neue bringen mag.
Einen guten Rutsch ins neue Jahr, wünsche ich uns allen
.. und so wird unser Frühstück morgen werden