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Gedichte? Lieder? Wie in der Anleitung steht, wer schreibt?

MaxUser14MaxUser14 Beiträge: 250
bearbeitet 12.07.2015 in Community
hallo

würde echt mal fragen warum in der anleitung von der kreativeecke gedichte, lieder kann man schreiben aber keiner, zu 0 Prozent-keiner, warum?

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lg
maxUser14
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Kommentare

  • Tassimo 69 (DE1)Tassimo 69 (DE1) DE1 Beiträge: 678
    bearbeitet 07.05.2014
    Lieber Max, ich würde schon gern Gedichte von anderen hier zum Lesen reinsetzen.
    Ich weiß nur nicht, wie das mit den Urheberrechten ist. Kennst Du Dich damit aus?
    Eigene Gedichte habe ich kaum und ich müsste auch erst einmal Nachdenken,
    ob ich Eigenes veröffentlichen würde.
    Ansonsten gibt es viele unterschiedliche Gedichte, welche ich interessant finde.
    Bisher habe ich noch niemanden gefunden, der auch gern welche liest. :)
    Unabhängig davon, ob es gefällt, lachen.

    LG Tassimo 69
  • privatejokerprivatejoker Beiträge: 15
    bearbeitet 19.06.2014
    Ich denke solange Du den Verfasser nennst sollte es o.k. sein.

    LG
  • Tassimo 69 (DE1)Tassimo 69 (DE1) DE1 Beiträge: 678
    bearbeitet 20.06.2014
    Danke Privatejoker, dann probiere ich es nun. :)
    Attachment not found.
  • xwomen 0527 (DE1)xwomen 0527 (DE1) Beiträge: 8
    bearbeitet 26.07.2014
    Gewitter

    Ein regnerischer Tag,
    den man immer Sommer gar nicht mag.
    Die Sonne hat sich rar gemacht,
    obwohl sie oft vom Himmel lacht.

    Es ist still, kein Vogel gibt einen Laut,
    als ob die Natur sich vor etwas graut.
    In der Ferne ein Rumpeln und Blitze
    vorbei ist es mit der sommerlichen Hitze.

    Die Macht der Natur kommt uns entgegen
    Mit lautem Getöse, mit Sturm, Blitze und Regen.
    Ein Gewitter sich am Himmel entlädt,
    für Augenblicke alles stille steht.


    Die Gewalten entladen sich mit aller Macht,
    doch nicht lange bis wieder die Sonne lacht.
    Alles erwacht zu neuem Treiben
    ein Gewitter kann nicht ewig bleiben.
    R.büchel xwomen
  • Tassimo 69 (DE1)Tassimo 69 (DE1) DE1 Beiträge: 678
    bearbeitet 02.08.2014
    Einhorn
    Dort wo der Himmel die Erde berührt,
    und die Stimme im Wind dich verführt.
    Wo das Einhorn auf einer Lichtung steht
    seine Mähne im Sonnenlicht weht.
    Das wasserblaue Auge rein und klar,
    schau hinein und Wünsche werden wahr.
    Schau tiefer und tiefer
    und seh deinen eigenen Traum
    Gedanken sind frei, nichts hält sie im Zaum.

    Attachment not found. (Verfasser unbekannt)
  • privatejokerprivatejoker Beiträge: 15
    bearbeitet 09.08.2014
    Avalon

    Vor endloser Zeit, viel zu lange her
    Auf einer Insel, ich liebte sie sehr
    Als die Drachen auf unseren Armen waren
    Und wir die Kinder der Göttin gebaren
    Als der Apfelbaum meinen Namen rief
    Und das kleine Volk in den Hügeln schlief
    Hielt Zwiesprache ich mit jedem Baum
    Und durft an Beltane ins Feuer schaun.

    Als dann das Band riss das alles verband
    Und Avalon in den Nebeln verschwand
    Als ich die Frucht der Göttin aß
    Und alt, sehr alt unter der Eiche saß
    Da schlief ich Wahrheit träumend ein
    Und der Ruf der Göttin holte mich heim.

    Nach endloser Zeit wiedergeboren
    In einer Zeit die den Glauben verloren
    Da jeder hofft das es besser werde
    Schickte die Göttin ihre Kinder zurück auf die Erde
    Wir alle werden uns wiederfinden
    Der alte Zauber wird uns neu binden.

    Ich sehe dich jetzt in allem hier
    In jedem Stein, jedem Baum, jedem Tier
    Ich sehe den Apfel am Apfelbaum
    Ich werde an Beltane ins Feenreich schaun
    Uralte Geliebte ich werd dich erkennen
    Bei deinen Namen werd ich dich nennen

    Nach endlosen suchen werd ich dich finden
    Wir beide werden das Feuer neu entzünden
    Liebe wird unser Elend besiegen
    Ich werde in deinen Armen liegen
    Wir werden in dieser herrlichen Nacht
    Wieder zu Kindern der Göttin gemacht.


    Verfasser unbekannt - bearbeitet Saerdna
  • Tassimo 69 (DE1)Tassimo 69 (DE1) DE1 Beiträge: 678
    bearbeitet 08.09.2014
    Ohne dich

    Nicht nichts
    ohne dich
    aber nicht dasselbe

    Nicht nichts
    ohne dich
    aber vielleicht weniger

    Nicht nichts
    aber weniger
    und weniger

    Vielleicht nicht nichts
    ohne dich
    aber nicht mehr viel

    Erich Fried
  • BumbleBee2210 (DE1)BumbleBee2210 (DE1) Beiträge: 8
    bearbeitet 28.10.2014
    Hallo ihr Lieben Farmer,
    hab heut beim Stöbern das "Gebet des Gärtners" gefunden...
    ich find das so passend....

    wünsch euch noch viel spaß beim Farmen,
    glg blackpearl


    "Gebet eines Gärtners" ... gefunden im "Das Jahr des Gärtners" von Karel Capek

    Herrgott, richte es so ein,
    daß es täglich von Mitternacht bis 3 Uhr früh regne,
    aber langsam und warm, weißt du, damit es einsickern kann;
    doch soll es dabei nicht auf Pechnelke, das Steinkraut, Sonnenröschen,
    den Lavendel und andre Blumen regnen,
    die dir in deiner unendlcihen Weisheit als trockenliebende Pflanzen bekannt sind -
    wenn du willst. schreibe ich es dir auf ein Blatt Papier auf;
    ferner soll die Sonne den ganzen Tag über scheinen,
    aber nicht überall hin (zum Beispiel nicht auf den Spierstrauch und Enzian,
    noch auf Funkie und Rhododendron) und auch nicht zu stark;
    dann möge es viel Tau und wenig Wind geben;
    genug Regenwürmer, keine Blattläuse, Schnecken und keinen Mehltau...
    und einmal in der Woche verdünnte Jauche mit Taubenmist regnen,

    Amen!


    Attachment not found.
  • Tassimo 69 (DE1)Tassimo 69 (DE1) DE1 Beiträge: 678
    bearbeitet 05.11.2014
    ♥ڿڰۣ«ಌ ♥ڿڰۣ«ಌ ♥ڿڰۣ«ಌ ♥ڿڰۣ«ಌ ♥ڿڰۣ«ಌ ♥ڿڰۣ«ಌ

    Ich wurde geboren, ohne dass ich gefragt wurde.
    Ich werde sterben, ohne es zu wollen.
    also....
    Lasst mich wenigstens leben, wie ICH es will.
    Ich bin nicht auf der Welt um zu sein,
    wie andere mich gerne hätten!
    Ich bin kein Engel,
    ich bin nichts Besonderes,
    ich mache Fehler, ich bin nicht perfekt.
    aber wenigstens bin ich,
    ICH SELBST!
    Wenn ein Mensch immer das tut, was von ihm erwartet wird,
    kann man auf seinen Grabstein schreiben:
    "Mein Leben hat allen gefallen, aber es
    war nicht meins....!

    Bevor Du urteilen willst, über mich oder mein Leben,
    ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg.
    Und dann behalt deine Meinung über mich für dich,
    denn keiner will sie hören.

    ♥ڿڰۣ«ಌ ♥ڿڰۣ«ಌ ♥ڿڰۣ«ಌ ♥ڿڰۣ«ಌ ♥ڿڰۣ«ಌ ♥ڿڰۣ«ಌ
    Verfasser unbekannt
  • -Diame--Diame- Beiträge: 98
    bearbeitet 05.11.2014
    Der Panther

    Im Jardin des Plantes, Paris

    Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
    so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
    Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
    und hinter tausend Stäben keine Welt.

    Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
    der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
    ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
    in der betäubt ein großer Wille steht.

    Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
    sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
    geht durch der Glieder angespannte Stille -
    und hört im Herzen auf zu sein.



    Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris
  • Tassimo 69 (DE1)Tassimo 69 (DE1) DE1 Beiträge: 678
    bearbeitet 11.01.2015
    Puderschnee

    Auf den Dächern liegt ein Hauch
    weißer Schnee wie Puder fein
    auf den Autoscheiben auch,
    Scheibenwischer frieren ein.

    Frost kriecht durch die Fensterritzen
    Kälte breitet rasch sich aus,
    wünschte mir ich würd jetzt schwitzen,
    doch kühl ist es im ganzen Haus.

    Starre Finger, blau gefroren,
    schmerzen, Lippenhaut reißt ein,
    keine Mütze auf den Ohren
    ich sollte etwas klüger sein.

    Werde mich wohl wärmer kleiden
    Schließlich ist jetzt Winterzeit,
    eigentlich mag ich es leiden,
    wenn es dicke Flocken schneit.

    © Regina Meier zu Verl
  • Tassimo 69 (DE1)Tassimo 69 (DE1) DE1 Beiträge: 678
    bearbeitet 07.06.2015
    Ich

    Ich bin, wie ich bin,
    es hat keinen Sinn,
    mich anders zu machen,
    zu kneten, zu treten,
    da kann ich nur lachen,
    -andere beten-
    ich bleib wer ich bin,
    ich steck in mir drin.

    Jutta Wendland (1998 )
  • Maja-01 (DE1)Maja-01 (DE1) Beiträge: 9
    bearbeitet 12.06.2015
    Hallo liebe Tassi,
    das Gedicht vom Einhorn ist wirklich süß und lädt zum Träumen ein, schööööön.
    LG Maja

    [Editiert von ceni: Bitte hier keine Bündniswerbung (Bündnisvorstellung/News) machen.. dazu habt Ihr die BND-Vorstellung/News.. Danke für das einhalten dazu.. MFG]
  • entenklau3entenklau3 Beiträge: 7
    bearbeitet 24.06.2015
    fällt der karl von dem trecker, war das essen wohl nicht lecker sitzt der hahn auf dem huhn, hat er wohl nichts besseres zu tun.
  • Tassimo 69 (DE1)Tassimo 69 (DE1) DE1 Beiträge: 678
    bearbeitet 28.06.2015
    Es gibt zwei Arten sein Leben zu leben.
    Man kann es ertragen
    oder man kann es sich schön machen und lieben!


    Jean Gastaldi
  • farmer bob74farmer bob74 Beiträge: 12
    bearbeitet 28.06.2015
    Bawuschhhh

    aufgewacht.
    Bawusch. Bawusch.
    Ich liege am Rücken, seh den Himmel vor mir.
    Rechts und Links nur Mauer.
    Bawusch, so.
    Endgültig aufgewacht.
    Ich steh nun auf.
    Jetzt seh ich das Meer vor mir.
    Wie ein Donnerschlag dröhnt es in mir.
    Bawusch.
    Bawusch.
    Was tu ich denn hier?!
    Die Situation, noch immer nicht begreifend, steh ich nun hier.
    Meine Füße sind einzementiert.
    In dieser sehr romantischen Marina.
    Bawusch.
    Die Flut scheint nun zu kommen..
    Bawusch.
    Bawusch.
    Ich seh noch mal nach oben.
    Schönster Nachthimmel. Voller Sterne.
    Seh zu den Seiten – nach hinten - nach vor...schönstes dunkles Meer.
    Soll ich jetzt schreien?
    Lautstark nach Hilfe rufen??!
    Aber - wofür.
    Wenn ich die Chance auf Hilfe hätte, dann hätten Sie mich nicht hier einzementiert.
    Ich schone meine Stimme.
    Denk an all die Filme mit Happy-End.
    Wird schon Gut ausgehn.
    Bawusch.
    Das Meer umspült meinen Bauchnabel.
    Bawusch.
    Das Wasser steigt sehr schnell.
    Ich hab noch immer keinen laut von mir gegeben.
    Wofür auch.
    Ich muss husten. Lausche nach dem Echo, das nicht ist.
    Hör, wie es draußen in den Wellen zerbricht.
    Bawusch. Bawusch.
    Das Wasser steigt mir nun bis zur Brust.
    So.
    Jetzt hab ich endgültig Angst.
    Ich schreie. Ich schreie, als ob es kein Morgen gäbe.
    Der Schrei verklingt. Im
    Bawusch.
    Das Meer kommt meinem Kinn näher..
    Außer dem Mond und den Sternen hab ich kein Licht. Doch es scheint.
    Immer stärker wedel und arbeite ich mit den Armen.
    Den Mond vor meinen Augen, begreiff ich mein Ende.
    Bawusch.
    Die Welle umspült meinen Mund und meine Nase.
    Ich könnte noch um Hilfe und um Gnade schreien, doch ich lass es.
    Bawusch. Bawusch.
    Weggespült der Gedanke.
    Besser ich ergebe mich meinem Los.
    Bawusch.
    Nun wird es bald soweit sein.
    Bawusch. Bawusch.
    Ich scheisse auf die Flut, obwohl ich sie mal liebte.
    Den Gedanken, dass doch das Schöne, das Gute siegte...
    Mich bringt die Flut nicht um.
    Ich leg mich zurück.
    Tauche unter.
    Mach nochmal die Augen auf.
    Und dann, und dann schlucke ich runter...

    (c)RobWe
    (farmer bob74)
  • Tassimo 69 (DE1)Tassimo 69 (DE1) DE1 Beiträge: 678
    bearbeitet 12.07.2015
    von Eugen Roth

    Entbehrliche Neuigkeiten

    Ein Mensch, der Zeitung liest, erfährt:
    "Die Lage völlig ungeklärt."
    Weil dies seit Adam so gewesen,
    Wozu denn da noch Zeitung lesen?
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