Lieber Max, ich würde schon gern Gedichte von anderen hier zum Lesen reinsetzen.
Ich weiß nur nicht, wie das mit den Urheberrechten ist. Kennst Du Dich damit aus?
Eigene Gedichte habe ich kaum und ich müsste auch erst einmal Nachdenken,
ob ich Eigenes veröffentlichen würde.
Ansonsten gibt es viele unterschiedliche Gedichte, welche ich interessant finde.
Bisher habe ich noch niemanden gefunden, der auch gern welche liest.
Unabhängig davon, ob es gefällt, lachen.
Ein regnerischer Tag,
den man immer Sommer gar nicht mag.
Die Sonne hat sich rar gemacht,
obwohl sie oft vom Himmel lacht.
Es ist still, kein Vogel gibt einen Laut,
als ob die Natur sich vor etwas graut.
In der Ferne ein Rumpeln und Blitze
vorbei ist es mit der sommerlichen Hitze.
Die Macht der Natur kommt uns entgegen
Mit lautem Getöse, mit Sturm, Blitze und Regen.
Ein Gewitter sich am Himmel entlädt,
für Augenblicke alles stille steht.
Die Gewalten entladen sich mit aller Macht,
doch nicht lange bis wieder die Sonne lacht.
Alles erwacht zu neuem Treiben
ein Gewitter kann nicht ewig bleiben.
R.büchel xwomen
Einhorn
Dort wo der Himmel die Erde berührt,
und die Stimme im Wind dich verführt.
Wo das Einhorn auf einer Lichtung steht
seine Mähne im Sonnenlicht weht.
Das wasserblaue Auge rein und klar,
schau hinein und Wünsche werden wahr.
Schau tiefer und tiefer
und seh deinen eigenen Traum
Gedanken sind frei, nichts hält sie im Zaum.
Vor endloser Zeit, viel zu lange her
Auf einer Insel, ich liebte sie sehr
Als die Drachen auf unseren Armen waren
Und wir die Kinder der Göttin gebaren
Als der Apfelbaum meinen Namen rief
Und das kleine Volk in den Hügeln schlief
Hielt Zwiesprache ich mit jedem Baum
Und durft an Beltane ins Feuer schaun.
Als dann das Band riss das alles verband
Und Avalon in den Nebeln verschwand
Als ich die Frucht der Göttin aß
Und alt, sehr alt unter der Eiche saß
Da schlief ich Wahrheit träumend ein
Und der Ruf der Göttin holte mich heim.
Nach endloser Zeit wiedergeboren
In einer Zeit die den Glauben verloren
Da jeder hofft das es besser werde
Schickte die Göttin ihre Kinder zurück auf die Erde
Wir alle werden uns wiederfinden
Der alte Zauber wird uns neu binden.
Ich sehe dich jetzt in allem hier
In jedem Stein, jedem Baum, jedem Tier
Ich sehe den Apfel am Apfelbaum
Ich werde an Beltane ins Feenreich schaun
Uralte Geliebte ich werd dich erkennen
Bei deinen Namen werd ich dich nennen
Nach endlosen suchen werd ich dich finden
Wir beide werden das Feuer neu entzünden
Liebe wird unser Elend besiegen
Ich werde in deinen Armen liegen
Wir werden in dieser herrlichen Nacht
Wieder zu Kindern der Göttin gemacht.
Hallo ihr Lieben Farmer,
hab heut beim Stöbern das "Gebet des Gärtners" gefunden...
ich find das so passend....
wünsch euch noch viel spaß beim Farmen,
glg blackpearl
"Gebet eines Gärtners" ... gefunden im "Das Jahr des Gärtners" von Karel Capek
Herrgott, richte es so ein,
daß es täglich von Mitternacht bis 3 Uhr früh regne,
aber langsam und warm, weißt du, damit es einsickern kann;
doch soll es dabei nicht auf Pechnelke, das Steinkraut, Sonnenröschen,
den Lavendel und andre Blumen regnen,
die dir in deiner unendlcihen Weisheit als trockenliebende Pflanzen bekannt sind -
wenn du willst. schreibe ich es dir auf ein Blatt Papier auf;
ferner soll die Sonne den ganzen Tag über scheinen,
aber nicht überall hin (zum Beispiel nicht auf den Spierstrauch und Enzian,
noch auf Funkie und Rhododendron) und auch nicht zu stark;
dann möge es viel Tau und wenig Wind geben;
genug Regenwürmer, keine Blattläuse, Schnecken und keinen Mehltau...
und einmal in der Woche verdünnte Jauche mit Taubenmist regnen,
Ich wurde geboren, ohne dass ich gefragt wurde.
Ich werde sterben, ohne es zu wollen.
also....
Lasst mich wenigstens leben, wie ICH es will.
Ich bin nicht auf der Welt um zu sein,
wie andere mich gerne hätten!
Ich bin kein Engel,
ich bin nichts Besonderes,
ich mache Fehler, ich bin nicht perfekt.
aber wenigstens bin ich,
ICH SELBST!
Wenn ein Mensch immer das tut, was von ihm erwartet wird,
kann man auf seinen Grabstein schreiben:
"Mein Leben hat allen gefallen, aber es
war nicht meins....!
Bevor Du urteilen willst, über mich oder mein Leben,
ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg.
Und dann behalt deine Meinung über mich für dich,
denn keiner will sie hören.
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.
Ich bin, wie ich bin,
es hat keinen Sinn,
mich anders zu machen,
zu kneten, zu treten,
da kann ich nur lachen,
-andere beten-
ich bleib wer ich bin,
ich steck in mir drin.
Hallo liebe Tassi,
das Gedicht vom Einhorn ist wirklich süß und lädt zum Träumen ein, schööööön.
LG Maja
[Editiert von ceni: Bitte hier keine Bündniswerbung (Bündnisvorstellung/News) machen.. dazu habt Ihr die BND-Vorstellung/News.. Danke für das einhalten dazu.. MFG]
aufgewacht.
Bawusch. Bawusch.
Ich liege am Rücken, seh den Himmel vor mir.
Rechts und Links nur Mauer.
Bawusch, so.
Endgültig aufgewacht.
Ich steh nun auf.
Jetzt seh ich das Meer vor mir.
Wie ein Donnerschlag dröhnt es in mir.
Bawusch.
Bawusch.
Was tu ich denn hier?!
Die Situation, noch immer nicht begreifend, steh ich nun hier.
Meine Füße sind einzementiert.
In dieser sehr romantischen Marina.
Bawusch.
Die Flut scheint nun zu kommen..
Bawusch.
Bawusch.
Ich seh noch mal nach oben.
Schönster Nachthimmel. Voller Sterne.
Seh zu den Seiten – nach hinten - nach vor...schönstes dunkles Meer.
Soll ich jetzt schreien?
Lautstark nach Hilfe rufen??!
Aber - wofür.
Wenn ich die Chance auf Hilfe hätte, dann hätten Sie mich nicht hier einzementiert.
Ich schone meine Stimme.
Denk an all die Filme mit Happy-End.
Wird schon Gut ausgehn.
Bawusch.
Das Meer umspült meinen Bauchnabel.
Bawusch.
Das Wasser steigt sehr schnell.
Ich hab noch immer keinen laut von mir gegeben.
Wofür auch.
Ich muss husten. Lausche nach dem Echo, das nicht ist.
Hör, wie es draußen in den Wellen zerbricht.
Bawusch. Bawusch.
Das Wasser steigt mir nun bis zur Brust.
So.
Jetzt hab ich endgültig Angst.
Ich schreie. Ich schreie, als ob es kein Morgen gäbe.
Der Schrei verklingt. Im
Bawusch.
Das Meer kommt meinem Kinn näher..
Außer dem Mond und den Sternen hab ich kein Licht. Doch es scheint.
Immer stärker wedel und arbeite ich mit den Armen.
Den Mond vor meinen Augen, begreiff ich mein Ende.
Bawusch.
Die Welle umspült meinen Mund und meine Nase.
Ich könnte noch um Hilfe und um Gnade schreien, doch ich lass es.
Bawusch. Bawusch.
Weggespült der Gedanke.
Besser ich ergebe mich meinem Los.
Bawusch.
Nun wird es bald soweit sein.
Bawusch. Bawusch.
Ich scheisse auf die Flut, obwohl ich sie mal liebte.
Den Gedanken, dass doch das Schöne, das Gute siegte...
Mich bringt die Flut nicht um.
Ich leg mich zurück.
Tauche unter.
Mach nochmal die Augen auf.
Und dann, und dann schlucke ich runter...
Kommentare
Gedichte interessieren glaube ich die wenigsten aber Themen gibt es zu Gedichten:
=> http://de.board.goodgamestudios.com/bigfarm/showthread.php?76319-Rejikas-Gedichte
=> http://de.board.goodgamestudios.com/bigfarm/showthread.php?81744-Weihnachten-das-Fest-der-Liebe!-Gedicht&highlight=gedichte
=> http://de.board.goodgamestudios.com/bigfarm/showthread.php?80968-Weihnachtsgedichte&highlight=gedichte
=> http://de.board.goodgamestudios.com/bigfarm/showthread.php?75287-Kreative-Schreiberlinge-unter-euch&highlight=gedichte (Hier versteht sich auch bisschen Musik dahinter)
=> http://de.board.goodgamestudios.com/bigfarm/showthread.php?64771-Gedichte-Geschichten-Lieder-alles-was-man-selber-schreiben-kann!&highlight=gedichte (Hier dann auch wieder mit Liedern)
Einfach mal sie Suchfunktion nutzen
GLG,
Tatjana_girl111
Ich weiß nur nicht, wie das mit den Urheberrechten ist. Kennst Du Dich damit aus?
Eigene Gedichte habe ich kaum und ich müsste auch erst einmal Nachdenken,
ob ich Eigenes veröffentlichen würde.
Ansonsten gibt es viele unterschiedliche Gedichte, welche ich interessant finde.
Bisher habe ich noch niemanden gefunden, der auch gern welche liest.
Unabhängig davon, ob es gefällt, lachen.
LG Tassimo 69
LG
Attachment not found.
Ein regnerischer Tag,
den man immer Sommer gar nicht mag.
Die Sonne hat sich rar gemacht,
obwohl sie oft vom Himmel lacht.
Es ist still, kein Vogel gibt einen Laut,
als ob die Natur sich vor etwas graut.
In der Ferne ein Rumpeln und Blitze
vorbei ist es mit der sommerlichen Hitze.
Die Macht der Natur kommt uns entgegen
Mit lautem Getöse, mit Sturm, Blitze und Regen.
Ein Gewitter sich am Himmel entlädt,
für Augenblicke alles stille steht.
Die Gewalten entladen sich mit aller Macht,
doch nicht lange bis wieder die Sonne lacht.
Alles erwacht zu neuem Treiben
ein Gewitter kann nicht ewig bleiben.
R.büchel xwomen
Dort wo der Himmel die Erde berührt,
und die Stimme im Wind dich verführt.
Wo das Einhorn auf einer Lichtung steht
seine Mähne im Sonnenlicht weht.
Das wasserblaue Auge rein und klar,
schau hinein und Wünsche werden wahr.
Schau tiefer und tiefer
und seh deinen eigenen Traum
Gedanken sind frei, nichts hält sie im Zaum.
Attachment not found. (Verfasser unbekannt)
Vor endloser Zeit, viel zu lange her
Auf einer Insel, ich liebte sie sehr
Als die Drachen auf unseren Armen waren
Und wir die Kinder der Göttin gebaren
Als der Apfelbaum meinen Namen rief
Und das kleine Volk in den Hügeln schlief
Hielt Zwiesprache ich mit jedem Baum
Und durft an Beltane ins Feuer schaun.
Als dann das Band riss das alles verband
Und Avalon in den Nebeln verschwand
Als ich die Frucht der Göttin aß
Und alt, sehr alt unter der Eiche saß
Da schlief ich Wahrheit träumend ein
Und der Ruf der Göttin holte mich heim.
Nach endloser Zeit wiedergeboren
In einer Zeit die den Glauben verloren
Da jeder hofft das es besser werde
Schickte die Göttin ihre Kinder zurück auf die Erde
Wir alle werden uns wiederfinden
Der alte Zauber wird uns neu binden.
Ich sehe dich jetzt in allem hier
In jedem Stein, jedem Baum, jedem Tier
Ich sehe den Apfel am Apfelbaum
Ich werde an Beltane ins Feenreich schaun
Uralte Geliebte ich werd dich erkennen
Bei deinen Namen werd ich dich nennen
Nach endlosen suchen werd ich dich finden
Wir beide werden das Feuer neu entzünden
Liebe wird unser Elend besiegen
Ich werde in deinen Armen liegen
Wir werden in dieser herrlichen Nacht
Wieder zu Kindern der Göttin gemacht.
Verfasser unbekannt - bearbeitet Saerdna
Nicht nichts
ohne dich
aber nicht dasselbe
Nicht nichts
ohne dich
aber vielleicht weniger
Nicht nichts
aber weniger
und weniger
Vielleicht nicht nichts
ohne dich
aber nicht mehr viel
Erich Fried
hab heut beim Stöbern das "Gebet des Gärtners" gefunden...
ich find das so passend....
wünsch euch noch viel spaß beim Farmen,
glg blackpearl
"Gebet eines Gärtners" ... gefunden im "Das Jahr des Gärtners" von Karel Capek
Herrgott, richte es so ein,
daß es täglich von Mitternacht bis 3 Uhr früh regne,
aber langsam und warm, weißt du, damit es einsickern kann;
doch soll es dabei nicht auf Pechnelke, das Steinkraut, Sonnenröschen,
den Lavendel und andre Blumen regnen,
die dir in deiner unendlcihen Weisheit als trockenliebende Pflanzen bekannt sind -
wenn du willst. schreibe ich es dir auf ein Blatt Papier auf;
ferner soll die Sonne den ganzen Tag über scheinen,
aber nicht überall hin (zum Beispiel nicht auf den Spierstrauch und Enzian,
noch auf Funkie und Rhododendron) und auch nicht zu stark;
dann möge es viel Tau und wenig Wind geben;
genug Regenwürmer, keine Blattläuse, Schnecken und keinen Mehltau...
und einmal in der Woche verdünnte Jauche mit Taubenmist regnen,
Amen!
Attachment not found.
Ich wurde geboren, ohne dass ich gefragt wurde.
Ich werde sterben, ohne es zu wollen.
also....
Lasst mich wenigstens leben, wie ICH es will.
Ich bin nicht auf der Welt um zu sein,
wie andere mich gerne hätten!
Ich bin kein Engel,
ich bin nichts Besonderes,
ich mache Fehler, ich bin nicht perfekt.
aber wenigstens bin ich,
ICH SELBST!
Wenn ein Mensch immer das tut, was von ihm erwartet wird,
kann man auf seinen Grabstein schreiben:
"Mein Leben hat allen gefallen, aber es
war nicht meins....!
Bevor Du urteilen willst, über mich oder mein Leben,
ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg.
Und dann behalt deine Meinung über mich für dich,
denn keiner will sie hören.
♥ڿڰۣ«ಌ ♥ڿڰۣ«ಌ ♥ڿڰۣ«ಌ ♥ڿڰۣ«ಌ ♥ڿڰۣ«ಌ ♥ڿڰۣ«ಌ
Verfasser unbekannt
Im Jardin des Plantes, Paris
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.
Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris
Auf den Dächern liegt ein Hauch
weißer Schnee wie Puder fein
auf den Autoscheiben auch,
Scheibenwischer frieren ein.
Frost kriecht durch die Fensterritzen
Kälte breitet rasch sich aus,
wünschte mir ich würd jetzt schwitzen,
doch kühl ist es im ganzen Haus.
Starre Finger, blau gefroren,
schmerzen, Lippenhaut reißt ein,
keine Mütze auf den Ohren
ich sollte etwas klüger sein.
Werde mich wohl wärmer kleiden
Schließlich ist jetzt Winterzeit,
eigentlich mag ich es leiden,
wenn es dicke Flocken schneit.
© Regina Meier zu Verl
Ich bin, wie ich bin,
es hat keinen Sinn,
mich anders zu machen,
zu kneten, zu treten,
da kann ich nur lachen,
-andere beten-
ich bleib wer ich bin,
ich steck in mir drin.
Jutta Wendland (1998 )
das Gedicht vom Einhorn ist wirklich süß und lädt zum Träumen ein, schööööön.
LG Maja
[Editiert von ceni: Bitte hier keine Bündniswerbung (Bündnisvorstellung/News) machen.. dazu habt Ihr die BND-Vorstellung/News.. Danke für das einhalten dazu.. MFG]
Man kann es ertragen
oder man kann es sich schön machen und lieben!
Jean Gastaldi
aufgewacht.
Bawusch. Bawusch.
Ich liege am Rücken, seh den Himmel vor mir.
Rechts und Links nur Mauer.
Bawusch, so.
Endgültig aufgewacht.
Ich steh nun auf.
Jetzt seh ich das Meer vor mir.
Wie ein Donnerschlag dröhnt es in mir.
Bawusch.
Bawusch.
Was tu ich denn hier?!
Die Situation, noch immer nicht begreifend, steh ich nun hier.
Meine Füße sind einzementiert.
In dieser sehr romantischen Marina.
Bawusch.
Die Flut scheint nun zu kommen..
Bawusch.
Bawusch.
Ich seh noch mal nach oben.
Schönster Nachthimmel. Voller Sterne.
Seh zu den Seiten – nach hinten - nach vor...schönstes dunkles Meer.
Soll ich jetzt schreien?
Lautstark nach Hilfe rufen??!
Aber - wofür.
Wenn ich die Chance auf Hilfe hätte, dann hätten Sie mich nicht hier einzementiert.
Ich schone meine Stimme.
Denk an all die Filme mit Happy-End.
Wird schon Gut ausgehn.
Bawusch.
Das Meer umspült meinen Bauchnabel.
Bawusch.
Das Wasser steigt sehr schnell.
Ich hab noch immer keinen laut von mir gegeben.
Wofür auch.
Ich muss husten. Lausche nach dem Echo, das nicht ist.
Hör, wie es draußen in den Wellen zerbricht.
Bawusch. Bawusch.
Das Wasser steigt mir nun bis zur Brust.
So.
Jetzt hab ich endgültig Angst.
Ich schreie. Ich schreie, als ob es kein Morgen gäbe.
Der Schrei verklingt. Im
Bawusch.
Das Meer kommt meinem Kinn näher..
Außer dem Mond und den Sternen hab ich kein Licht. Doch es scheint.
Immer stärker wedel und arbeite ich mit den Armen.
Den Mond vor meinen Augen, begreiff ich mein Ende.
Bawusch.
Die Welle umspült meinen Mund und meine Nase.
Ich könnte noch um Hilfe und um Gnade schreien, doch ich lass es.
Bawusch. Bawusch.
Weggespült der Gedanke.
Besser ich ergebe mich meinem Los.
Bawusch.
Nun wird es bald soweit sein.
Bawusch. Bawusch.
Ich scheisse auf die Flut, obwohl ich sie mal liebte.
Den Gedanken, dass doch das Schöne, das Gute siegte...
Mich bringt die Flut nicht um.
Ich leg mich zurück.
Tauche unter.
Mach nochmal die Augen auf.
Und dann, und dann schlucke ich runter...
(c)RobWe
(farmer bob74)
Entbehrliche Neuigkeiten
Ein Mensch, der Zeitung liest, erfährt:
"Die Lage völlig ungeklärt."
Weil dies seit Adam so gewesen,
Wozu denn da noch Zeitung lesen?